SCHRÄNKE




Prunkvoller Barockschrank aus Eichenholz Dieser repräsentative Danziger Schapp verkörpert die meisterhafte Tischlerkunst des norddeutschen Barock in ihrer eindrucksvollsten Form. Aus massivem Eichenholz gefertigt, besticht das Möbelstück durch seine imposante Architektur, tief durcharbeitete Reliefs und perfekt proportionierte Details. Die architektonischen Highlights im Überblick Üppige Bekrönung: Das weit ausladende, mehrfach gestufte Kranzgesims wird von einem zentrierten, durchbrochen geschnitzten Wappenaufsatz gekrönt. Das Motiv zeigt ein edles Kartuschenwappen mit Akanthusvoluten und Helmzier. Repräsentative Frontgliederung: Drei reich verzierte Pilaster mit korinthischen Kapitellen und meisterhaft geschnitzten Fruchthängern (Festons) gliedern die Front stilvoll. Geometrische Kissenfüllungen: Die zweiflügeligen Türen beeindrucken durch tief profilierte, sechseckige Diamantfelder (Kissenfüllungen), die das Licht plastisch brechen und dem Holz eine außergewöhnliche Tiefe verleihen. Sockelbereich mit Löwenköpfen: Im Sockel befinden sich zwei geräumige Schubladen, deren geometrische Kassettierung durch plastisch ausgearbeitete Löwenkopf-Handhaben mit Ziehringen ergänzt wird. Klassische Kugelfüße: Das gesamte Möbel ruht standfest auf charakteristischen, massiven Kugelbeinen. Ein ideales Sammlerstück für Liebhaber historischer Möbelkunst, das jedem Raum eine würdevolle, klassische Atmosphäre verleiht. Original Beschläge, Schloß und Schlüssel. 230 x 235 x 70 12.000.- gu324

ANGEL HEAD
BAROCK HALBSCHRANK
Prunkvoller Barock-Halbschrank mit geschnitztem Etagenaufsatz Dieser eintürige Halbschrank (Säulenschrank) besticht durch seinen architektonischen Aufbau, seine plastische Schnitzkunst und eine warme, gewachste Holzoberfläche mit lebendiger Maserung (Nussbaum/Obstholz). Objektmerkmale & Details Architektonischer Korpus: Flankiert von markanten Pilastern mit Blattwerk- und Fruchtreliefs, kräftigen Sockelzonen und profilierten Kapitellen. Das vorspringende, mehrfach profilierte Hauptgesims verleiht dem Möbel eine monumentale Tiefenwirkung. Frontgestaltung: Die profilierte Füllungstür zeigt ein zentrales, plastisch geschnitztes Palmetten- und Fruchtmotiv, gerahmt von Akanthusvoluten, Rocaillen-Anklängen und floralen Festons. Ein fein ziseliertes Metall-Schlüsselschild setzt einen kontrastreichen Akzent. Sockelzone: Ausgestattet mit einem zentralen Schubkasten sowie seitlichen Kassettenfeldern, die das florale Schnitzprogramm mit Fruchtmedaillons harmonisch fortführen. Der Schrank ruht stabil auf gedrückten Kugelfüßen. Bekrönender Aufsatz: Als seltenes und funktionales Detail dient der zweistufige Etagenaufsatz mit kunstvoll geschnitzten Volutenwangen, ideal zur repräsentativen Präsentation von Fayencen, Silber oder Porzellan. Zustand & Ausstrahlung Fachgerecht restauriert und wohnfertig aufbereitet. Die Oberfläche besticht durch eine honigfarbene Patina, die das Relief und die Tiefen der Schnitzereien plastisch zur Geltung bringt. Ein außergewöhnliches Solitär- und Sammlerstück mit starker historischer Präsenz. 158 x 80 x 50 2.500.- Art. a82

BAROCK HALBSCHRANK
Barocker Prunkschrank mit gedrehten Säulen und edlem Nussbaum-Maserfurnier Epoche: Barock (ca. 1700–1730) Region: Süddeutschland / Franken Holzart: Nussbaum und Nussbaum-Maserholz auf Nadelholzkorpus, ebonisierte Details Highlights & Beschreibung Dieser imposante barocke Fassadenschrank beeindruckt durch seine architektonische Strengheit gepaart mit meisterhafter Tischlerkunst. Er ist ein herausragendes Beispiel süddeutscher Barockmöbelkultur des frühen 18. Jahrhunderts. Architektonischer Aufbau: Die Front wird von drei freistehenden, gewundenen (gedrehten) Säulen gegliedert, die auf profilierten Postamenten ruhen und von geschnitzten, korinthischen Kapitellen gekrönt werden. Ein mehrfach gestuftes, kräftig profiliertes Gesims bildet den oberen Abschluss. Exquisite Furnierarbeit: Die beiden Türfüllungen sind mit feinstem, spiegelbildlich verlegtem Nussbaum-Maserholz (Wurzelmaser) gearbeitet und zeigen ein faszinierendes Bild der lebendigen Holzstruktur. Gerahmt werden die Füllungen von aufwendig gekröpften und profilierten Leisten. Originale Beschläge: Die zweitürige Front verfügt über aufwendig durchbrochen gearbeitete, gravierte Metall-Schlossbleche mit filigranen Ziehgriffen, die den herrschaftlichen Gesamteindruck unterstreichen. Stand: Der Korpus ruht auf klassischen, gedrückten Kugelfüßen (Quetschkugelfüßen). Details im Überblick Objektart: Zweitüriger Barock-Fassadenschrank Materialien: Nussbaum furniert, edles Maserholz, ebonisierte Säulenelemente, geschmiedete/gravierte Metallbeschläge Zustand: Hervorragender, fachgerecht restaurierter Zustand unter Erhaltung der originalen Patina. Besonderheiten: Meisterhafte Säulenarchitektur, außergewöhnlich ausdrucksstarke Maserholz-Bilder, vollkommen zerlegbar (barocke Keilkonstruktion). 112 x 124 x 56 5.900.- Art. a30




ROKOKO SCHRANK
Markdorf um 1750 Prunkvoller Barock-Schrank mit feinen Stern-Intarsien Dieser repräsentative Barock-Schrank besticht durch seine meisterhafte Furnierkunst, die architektonische Gliederung und seine dynamische Formensprache. Besondere Merkmale & Details: Fassade & Korpus: Dreiseitig gebrochene Front mit schräg gestellten Lisenen sowie stark profilierten Sockel- und Gesimselementen. Giebel: Eleganter, dreiteilig geschwungener Voluten- beziehungsweise Sprenggiebel mit zentral überhöhtem Postament. Türen & Intarsien: Zweitüriger Aufbau mit symmetrisch gespiegelten Füllungen aus erlesenem Nussbaum-Maserholz. Die Türfelder sind von filigranen Faden- und Bandelwerkintarsien gerahmt und setzen mit aufwendig eingelegten achtstrahligen Sternen (Kompasssternen) zentrale Akzente. Schlagleiste & Sockel: Die mittlere Schlagleiste ist mit geometrischen Rauten-Intarsien verziert. Im Sockel befinden sich vier Schubladen mit Rahmungsintarsien und Messingzugknöpfen. Holzbild & Stand: Kontrastreiches Masermuster mit warmer Patina und hoher Tiefenwirkung, getragen von gedrückten Kugelfüßen., original Beschläge, Schloss und Schlüssel. 220 x 150 x 55 Preis auf Anfrage Art. a178

RENAISSANCE KREDENZ
Ein seltener, repräsentativer Renaissance Halbschrank bzw. Stollenschrank aus der Zeit um 1600–1650, meisterhaft gefertigt mit aufwendigem architektonischem Aufbau und feinsten Intarsienarbeiten. Charakteristika & Kunsthandwerkliche Details Architektonischer Korpus: Flankiert von zwei vollplastischen, kannelierten und mit feinen Schnitzereien verzierten Vollsäulen, die auf skulptural ausgearbeiteten Akanthus-Konsolen ruhen und ein stark profiliertes, vorkragendes Gesims tragen. Türmotiv: Die zentrale Einzeltür präsentiert ein erhabenes Ädikula- bzw. Portalmotiv mit Rundbogenarkade, gekrönt von einem plastisch geschnitzten Engelskopf (Putto) im Scheitel sowie flankierenden Zierleisten. Intarsienkunst: Aufwendige Einlegearbeiten aus edlen Hölzern (Wurzelfurniere, Nussbaum, Obstbaum und Mooreiche/Dunkelhölzer) mit geometrischen Kartuschen, Kreis- und Bänderintarsien sowie zartem Rankenwerk. Schubladen: Je eine integrierte Kopf- und Sockelschublade mit profilierter Front und feinen Bandelwerk-Einlagen. Beschläge: Originaler, meisterhaft getriebener und durchbrochen gearbeiteter Eisenbeschlag mit Schlüsselschild und zeittypischem Ziehgriff. Stand: Ruhend auf gedrückten, massiven Kugelfüßen unter einem kräftig abgetreppten Sockelprofil. Objektdaten Objektart: Fassadenschrank / Halbschrank / Kabinettschrank Epoche: Renaissance / Spätrenaissance (17. Jahrhundert, ca. 1600–1650) Herkunft: Süddeutsch / Alpenländisch Holzarten: Nussbaum, Wurzelmaser, Fichte (Blindholz), diverse Edelhölzer für die Marketerie Zustand: Altersgemäß exzellenter, sammlungswürdiger Erhaltungszustand mit wunderbar gewachsener, warmer Patina; originale Beschlagteile vorhanden. Ein museales Sammlerstück süddeutscher Schreinerkunst, das architektonische Strenge mit virtuoser Holzbildhauerei und kontrastreicher Marketerie harmonisch vereint. Schloß fehlt. 117 x 115 x 57 3.500.- Art. gu320

RENAISSANCE HALBSCHRANK
17. Jahrhundert. Als Betpult eines Chorgestühls verwendet. Repräsentativer, zweitüriger Halbschrank mit ausgeprägt architektonischem Aufbau, kunstvollen Intarsienarbeiten und plastischen Schnitzereien. Das Möbel besticht durch seine monumentale Fassadengliederung und die harmonische Kombination aus hellem Spiegelfälzer Eichenholz und lebhaft gemasertem Wurzel- bzw. Nussbaumholz. Objektdetails & Gestaltung Architektonische Gliederung: Dreiteiliger Fassadenaufbau mit kannelierten, reich beschnitzten Pilastern an den Außenkanten sowie als profilierte Mittelliste. Die Pilaster schließen nach oben mit feingliedrigen, korinthischen Blattkapitellen und nach unten mit gestuften Postamenten ab. Türen & Intarsien: Zwei kassettierte Füllungstüren mit profilierten Rahmen und markanten Ohren. Die Türfüllungen zeigen eine geometrische Rauten- und Oval-Marketerie (Mandel- und Bandelwerk) auf Wurzelholzgrund, eingerahmt von strahlenförmig gespiegelter Eiche mit lebhafter Spiegelzeichnung. Sockelzone: Profilierter, vorkragender Sockel mit geometrisch intarsierten Kassettenfeldern, stehend auf drei gedrückten Kugelfüßen (Ballenfüßen). Beschläge: Originale bzw. stilechte, aufwendig gravierte und durchbrochene Eisenbeschläge mit beweglichen Fallgriffen. Holzbild & Patina: Warmtoniges Eichenholz mit feiner Holzmaserung und authentisch gewachsener Alterspatina. Stilistische Einordnung & Verwendung Epoche: Renaissance / Spätrenaissance (bzw. historistische Wiederaufnahme nach süddeutschem/schweizerischem Vorbild) Funktion: Ideal als repräsentatives Solitärmöbel für Eingangsbereiche, Dielen, Bibliotheken oder moderne Wohnräume als klassischer Stilbruch. 112 x 157 x 45 3.900.- Art. L216




FASSADEN SCHRANK
Prunkvoller Barock-Fassadenschrank (um 1680) Dieses außergewöhnliche Meisterstück der frühen Barockzeit überzeugt durch seine architektonische Tiefe, erlesene Intarsienarbeiten und eine imposante Präsenz. Korpus & Oberfläche: Der mächtige Weichholzkorpus ruht auf zehn gedrückten Kugelfüßen. Er ist fein mit Nussbaum furniert und aufwendig mit kunstvollen Intarsien aus verschiedenen Edelhölzern verziert. Architektur & Gliederung: Die Schauseite besticht durch eine klare Fassadenstruktur. Die Türen und Seiten weisen markante Bastionsfüllungen aus Maser- und Wurzelholz auf. Vier freistehende Säulen mit fein geschnitzten Kapitellen sowie die reich verzierte Schlagleiste gliedern die Front und schaffen Raum für elegante Skulpturen-Nischen. Bekrönung & Stauraum: Den oberen Abschluss bildet ein weit ausladender, profilerter Kranz mit klassischem Eierstabfries. Der Schrank bietet reichlich Stauraum durch sechs integrierte Gesimsschubladen und zwei Sockelschubladen. Beschläge & Zustand: Meisterlich gefertigte, originale Eisenbeschläge sowie das funktionstüchtige Schloss samt Originalschlüssel unterstreichen den hervorragenden Originalcharakter dieses Sammlerstücks. 245 x 230 x 90 Preis auf Anfrage Art. go197

BODENSEE SCHRANK
Süddeutscher Barockschrank mit reicher Marketerie Dieser repräsentative, zweitürige Barockschrank besticht durch seine architektonische Gliederung, die bewegte Front und eine meisterhafte handwerkliche Furnier- und Einlegearbeit. Epoche & Herkunft: Süddeutsch (Bodenseeraum / Oberschwaben / Allgäu), 18. Jahrhundert (Barock). Holzarten: Kirschbaum massiv und furniert, edle Maserhölzer (Wurzelmaser / Rüster- bzw. Nussbaummaser), feine Bandeinlagen und Intarsien aus Ahorn, Mooreiche und Obsthölzern. Architektur & Korpus: Zweitüriger Aufbau mit zentraler, vorspringender Schlagleiste und elegant abgeschrägten Lisenen. Die Front zeigt eine kraftvolle Brechung zur Mitte hin. Ein mehrfach gestuftes, geschwungenes Gesims mit markantem Rundbogengiebel schließt das Möbel nach oben ab. Der Sockel ruht auf stabilen, leicht verjüngten Blockfüßen. Furnierbild & Marketerie: Die Türfüllungen sind dreigeteilt und zeigen spiegelbildlich verlegte Felder aus lebhaft gemasertem Wurzelholz, gerahmt von profilierten Randleisten mit eckständigen Ziereinlagen. Das mittlere Quadrat jeder Tür trägt einen aufwendig geschnitzten bzw. dreidimensional wirkenden Stern (Kompassrose/Sternmarketerie) mit zentralem Zierbeschlag. Die Mittelleiste sowie die abgeschrägten Ecklisenen sind mit feinen Bandintarsien, Perlband-Motiven und zentralen Sternintarsien veredelt. Beschläge & Zustand: Fein ziselierte, originale oder zeitgenössische Schlüsselschilder aus Messing/Bronze mit Rokoko- und Barockelementen; lange, geschmiedete Fitschenbänder. Das Möbel befindet sich in einem gepflegten, fachgerecht restaurierten Zustand mit warmer, honigfarbener Alterspatina und seidenmatter Oberfläche. Ein erstklassiges Sammlerstück von hoher handwerklicher Dichte, das sowohl im klassischen Ambiente als auch als solitäres Statement-Möbel im modernen Wohnbereich zur Geltung kommt. 191 x 143 x 50 9.900.- Art. go99

BODENSEE SCHRANK
Verkauft


Schöner Barockschrank mit kunstvollen Intarsien


BEDEUTENDER BAROCKSCHRANK
Regensburg, um 1730 Ein Meisterwerk süddeutscher Ebenistenkunst Dieser eindrucksvolle Schrank aus der Zeit um 1730 steht exemplarisch für die höchste Blütezeit des süddeutschen Barock. Gefertigt in den renommierten Werkstätten der Reichsstadt Regensburg, vereint das Möbelstück repräsentative Architektur mit feinstem kunsthandwerklichem Detail. Architektur & Furnierbild Der massive Weichholzkorpus besticht durch seine klassische Barockarchitektur: Dynamische Form: Flankiert von gebrochenen Ecken und getragen von sechs charakteristischen, gedrückten Kugelfüßen auf einem ausgearbeiteten Schabrackensockel. Bekrönung: Den majestätischen oberen Abschluss bilden die meisterhaft von Hand geschnitzte nAkanthusranke, die dem Schrank seine erhabene Präsenz verleiht. Furnierbild: Das edle Nussbaumfurnier wurde sorgfältig ausgewählt und spiegelt das meisterhafte Spiel mit Maserung und Tiefe wider, das für Regensburger Prunkmöbel dieser Epoche so typisch ist. Feine Intarsien- und Beschlagkunst Feinstes Marqueterie-Handwerk: Die Türfüllungen und die originale Schlagleiste sind mit filigranen Intarsienarbeiten versehen. Wunderschön ausgearbeitete florale Motive und tierische Darstellungen zeugen von der hohen Kunstfertigkeit des Kunstschreiners. Originale Details: Schön ziselierte, feuervergoldete bzw. brassierte Beschläge setzen glanzvolle Akzente. Besonders hervorzuheben ist der funktionstüchtige Originalzustand: Schloss und Schlüssel sind im Original erhalten. 245 x 180 x 70 Preis auf Anfrage Art. go129

BIEDERMEIER SCHRANK
Biedermeier-Blender (Täuschungsmöbel / Wäscheschrank), um 1820/1830 Dieses außergewöhnliche Biedermeier-Möbel vereint die bürgerliche Vorliebe für formale Strenge mit raffinierter Täuschungskunst: Nach außen präsentiert sich das Stück als klassischer Schreibsekretär mit angedeuteter Schreibklappe, drei unteren Schüben und flankierenden Vollsäulen – tatsächlich verbirgt sich hinter der durchgehenden Fronttür ein geräumiger Schrankkorpus (traditionell als Wäsche-, Garderoben- oder Vorratsschrank genutzt). Besonderheiten & Details Funktion & Konstruktion: Klassischer sogenannter „Blender“. Die Front ist als einteilige, nach links öffnende Tür gearbeitet, deren Außenfläche optisch eine geteilte Sekretär-Architektur mit Schubkästen imitiert. Holzbild & Furnier: Aufwendig gespiegeltes, lebhaft gemasertes Nussbaum-Furnier mit durchgehender, symmetrischer Maserung über die gesamte Front. Architektur: Auskragendes, profiliertes Kranzgesims, getragen von zwei massiv anmutenden Rundsäulen mit blockhaften Basen und Kapitellen. Beschläge: Zierliche, originale bzw. stiltypische Messing-Zugknäufe an den Scheinschüben sowie dezentes Schlüsselschild an der Scheinklappe. Stand: Getreppter Sockel auf zeittypischen Vierkant- bzw. Klotzfüßen. Maße & Zustand Epoche: Biedermeier, ca. 1820–1830 Holzart: Nussbaum / Nussbaummaser auf Nadelholzkorpus Zustand: Fachgerecht restauriert, gewachst/handpoliert mit schöner, warmer Patina. 165 x 105 x 50 2.900.- Art. go60

EMPIRE SCHRANK
Klassizistischer Blender / Schranksekretär (Empire / frühes Biedermeier, um 1815–1825) Dieser außergewöhnliche, architektonisch gegliederte Schrank ist als sogenannter „Blender“ konzipiert: Die Front imitiert die klassische Einteilung eines Schreibsekretärs mit Kopfschublade, Schreibklappe und zweitürigem Unterbau, verbirgt dahinter jedoch eine durchgehende oder zweckorientierte Schrankfunktion (wie Wäscheschrank oder Garderobe). Solche Täuschungsmöbel erfreuten sich im frühen 19. Jahrhundert großer Beliebtheit, um das repräsentative Erscheinungsbild eines Raumes harmonisch zu wahren. Charakteristische Merkmale & Gestaltung: Holz & Furnier: Warmes Kirschbaum- bzw. Obstholzfurnier mit schöner Maserung und warmer Patina. Die seitlichen, sich nach oben verjüngenden Pylonen/Lisenen sind durch markant geflammtes Maserfurnier (Birke/Esche bzw. kontrastierende Hölzer) abgesetzt. Architektur & Bekrönung: Streng tektonischer Aufbau mit vorkragendem Gesims und flachem Dreiecksgiebel, verziert mit einer feinen fächerförmigen Bronze-Palmette. Kopfteil mit mythologischem Dekor: Das obere Register zeigt eine vertiefte, ebonisierte Rundbogennische mit einer vergoldeten Bronzefigur (Amor auf einem Löwen als Sinnbild des „Amor vincit omnia“), flankiert von zwei reliefierten Obelisken mit ausdrucksstarkem Furnierbild. Scheingliederung: Mittig setzt sich die angedeutete Schreibklappe mit zentraler Schlüssellochbuchse ab, darunter der zweitürige Sockelbereich mit originalen Zierbeschlägen. Ein seltenes Sammlerstück bürgerlicher Wohnkultur, das handwerkliche Präzision mit der Vorliebe des Klassizismus für Symmetrie und optische Illusion verbindet. 185 x 127 x 41 4.900.- Art. gu245

BIEDERMEIER SCHRANK
Süddeutsch um 1820 Stimmiger Schrank mit schönem Furnierbild aus Kirschbaum auf Weichholzkorpus furniert. Die Schlagleiste und Teile des Sockels sind ebonisiert. Original Schloss und Schlüssel, restauriert. 194 x 150 x 48 2.900.- Art. L1-579

BIEDERMEIER SCHRANK
Schwaben um 1810 Zierlicher Schrank aus Weichholz mit durchgehendem Furnierbild vom Kranz bis in den Sockelbereich. 200 x 120 x 55 2.900.- Art. L1-44




TRESOR SCHRANK
Mainz datiert 1756, Signiert IDH von Gemmingen Fürstbischöfe. Barocker Prunkschrank mit feinen Bandelwerk-Intarsien Dieser repräsentative Barockschrank überzeugt durch seine herausragende tischlerische Ausführung und eine bemerkenswert harmonische Proportionierung. Die Front wird geprägt durch zwei wuchtige Türen, deren Füllungen von kunstvollen Bandel- und Laubwerk-Einlagen geziert werden. Das meisterhaft verlegte Nussbaumwurzel-Furnier verleiht dem Möbelstück eine außergewöhnliche Tiefenwirkung und warme Patina. Die abgeschrägten Lisenen setzen das elegante Furnierspiel fort und führen den Blick zu einem kräftig profilierten Dachgesims. Ein erstklassiges Sammlerstück von hoher kunsthandwerklicher Qualität, das sowohl in einem klassischen Ambiente als auch als solitäres Highlight in modernem Interieur zur Geltung kommt. Material: Nussbaum, Nusswurzel, verschiedene Edelholz-Intarsien Zustand: Fachgerecht restauriert, sehr guter Erhaltungszustand mit schöner Alters-Patina Kunstvolle Beschläge, ziseliert mit figürlichen Darstellungen, 3 Schlösser, verbunden als Zentralverriegelung, original Schlüssel. 230 x 200 x 60 Preis auf Anfrage Art. gu302

RENAISSANCE SCHRANK
Dieser elegante, zweitürige Renaissance Schrank vereint meisterhafte Handwerkskunst mit historischer Imposanz. Gefertigt aus einem hochwertigen Weichholzkorpus und edel mit Nussbaum furniert, wird das Möbelstück durch drei kraftvoll gewundene Halbsäulen auf länglichen Sockeln stilvoll gegliedert. Die Türen bestechen durch klassische Bastionsfüllungen mit feingearbeiteten Flammleisten. Ein besonderes kunsthistorisches Highlight sind die meisterhaften Schnitzereien: Während die oberen Füllungen den imposanten Österreichischen Doppeladler zeigen, wird das Ensemble durch zarte florale Motive ergänzt, die sich harmonisch in den Gesims- und Sockelschubladen wiederholen. Ein authentisches Sammlerstück in hervorragendem Zustand – inklusive originalem Schloss und Schlüssel. 205 x 180 x 70 8.900.- Art. gu111

RENAISSANCE HALBSCHRANK

ROKOKO HALBSCHRANK
Schloss Sigmaringen um 1750 Ein meisterhaft gearbeitetes, zweitüriges Sakral- oder Prunkmöbel des 18. Jahrhunderts aus massivem Eichenholz mit warmer, gewachster Patina und reicher bildhauerischer Schnitzkunst. Epoche & Region: Barock / Rokoko (18. Jahrhundert), Holzart: Massives Eichenholz mit lebhafter, markanter Spiegelzeichnung (Riftschnitt/Spiegelfälze). Architektur: Ausladendes, geschweiftes Gesims mit bewegter Giebelkontur; korrespondierender geschwungener Sockel auf dezenten Füßen. Die abgeschrägten Ecken (Lisenen) verleihen dem schlanken Korpus eine elegante Plastizität. Schnitzdekor: Türfüllungen: Fein reliefierte, vertikale Festons aus Rankenwerk, floralen Motiven und trophäenartigen Attributen (u. a. Musik-/Gelehrtenmotive), gerahmt von profilierten, geschweiften Füllungsleisten. Schlagleiste & Lisenen: Reich beschnitzte Mittel-Schlagleiste mit Rocaille- und Volutenwerk; die abgeschrägten Seitenlisenen sind durchgehend mit floralem Knorpel- und Blattwerk verziert. Beschläge: Originale bzw. stiltypische, langgezogene Eisen-Fitschenbänder (Außenbänder) sowie fein ziselierte Rokoko-Griffe bzw. Schlüsselschilder aus Messing/Bronze. Zustand: Sehr schöner, gepflegter Erhaltungszustand mit authentischer Alters- und Holzpatina. Ein repräsentatives Sammlerstück, das handwerkliche Virtuosität mit der zeitlosen Eleganz des regionalen Barocks verbindet. 150 x 120 x 30 5.900.- Art. a268
Renaissance-Halbschrank / Stollenschrank mit Architektur- und Rollwerk-Schnitzereien Ein repräsentatives, zweitüriges Sammler- und Solitärmöbel des 17. Jahrhunderts (Spätrenaissance / Übergang zum Frühbarock), gearbeitet aus massivem Nadelholz (Lärche/Fichte) mit reichem Schnitzdekor und ausdrucksstarker Holzmaserung. Gestaltung & Kunsthandwerkliche Details Türen & Architekturaufbau: Die zweiflügelige Front wird von markant vorkragenden Kissenfüllungen mit profilierten Rahmenleisten dominiert. Im Zentrum stehen stilisierte Rundbogen- und Nischenmotive, bekrönt von zeittypischen Rollwerk- und Akanthusranken. Ornamentik & Lisenen: Umlaufende Schnitzereien mit Beschlagwerk- und Maskaron-Elementen, flankiert von breiten Rahmenlisenen mit geometrischen Diamantquadern und ovalen Relieffeldern. Beschläge: Originalgetreue bzw. zeitgenössische gravierte Eisenbeschläge (Schlüsselschilde und Zughandhaben) sowie sichtbare Eisentopfbänder. Sockel & Abschluss: Profilierter, leicht vorkragender Kranz und ein massiver, profilierter Sockel, ruhend auf gedrückten Kugelfüßen. Zustand & Charakter Authentischer, wohnfertig restaurierter Zustand mit herrlich warmer, gewachster Patina. Die plastischen Schnitzereien und die lebendige Maserung verleihen dem Möbel eine architektonische Tiefe, die sowohl in einem historischen Ensemble als auch als bewusster Kontrast in modernem Wohnambiente zur Geltung kommt. Objektdaten (für die Infobox) Epoche: Spätrenaissance / Frühbarock (17. Jh.) Region: Süddeutsch / Alpenländisch Holzart: Nadelholz (massiv) Ausführung: Zweitürig, reich beschnitzt, originale/historische Eisenbeschläge 106 x 141 x 50 3.900.- Art. L594



BAROCK SCHRANK
Norddeutscher Dielenschrank mit aufwendigen Intarsien Verleihen Sie Ihrem Zuhause mit diesem außergewöhnlichen, antiken Dielenschrank ein unvergleichliches Ambiente von historischer Eleganz und handwerklicher Raffinesse. Dieses zweitürige Prunkstück, datiert auf das frühe 18. Jahrhundert (Barock), ist ein herausragendes Zeugnis norddeutscher Tischlerkunst. Herausragende Merkmale: Material & Patina: Gefertigt aus massivem Eichenholz, besticht der Schrank durch eine tiefe, warme, honigbraune Patina, die nur über Jahrhunderte entstehen kann und dem Holz eine lebendige Textur verleiht. Prächtige Intarsien: Die Front ist reich verziert mit detailreichen Einlegearbeiten (Intarsien) aus helleren und dunkleren Hölzern. Die vier Felder zeigen kunstvolle Motive: Die oberen Felder präsentieren prächtige Blumenbouquets in vasenartigen Gefäßen, während die unteren Felder stilisierte, pokalförmige Kelche darstellen – Symbole für Wohlstand und Gastlichkeit. Architektonische Gliederung: Der markante, geschwungene Giebel (Bekrönung) mit einem zentralen Schnitzmedaillon verleiht dem Schrank eine majestätische Höhe. Die Türen werden durch einen zentralen, profilierten Pfosten unterbrochen, der ebenfalls mit geometrischen Mustern verziert ist. Die Seitenpilaster sind mit kunstvollen geometrischen Motiven (Rauten und Kreuzen) geschmückt, die das architektonische Gesamtbild harmonisch abrunden. Authentische Details: Die originalen, kunstvoll geschmiedeten Eisenbeschläge und Schlösser sind erhalten und unterstreichen die Authentizität und den hohen Wert dieses Möbels. Zustand: Der Schrank befindet sich in einem exzellenten, musealen und wohnfertigen Zustand. Die historische Substanz wurde fachmännisch bewahrt und restauriert. Ein zeitloses Investment: Dieser Dielenschrank ist weit mehr als nur ein Aufbewahrungsmöbel; er ist ein Kunstwerk und ein Stück europäischer Kulturgeschichte. Er eignet sich perfekt als repräsentatives Herzstück für großzügige Dielen, Wohnzimmer oder als exklusives Sammlerstück. 204 x 155 x 55 4.900.- Art. gu369

BIEDERMEIER HALBSCHRANK

EMPIRE HALBSCHRANK
Biedermeier Halbschrank / Anrichte in Kirschbaum Dieser klassische Biedermeier-Halbschrank (um 1820/1830) überzeugt durch seine strenge, architektonisch klare Formensprache und ein herausragend lebendiges Furnierbild. Die ruhige Linienführung rückt die natürliche Schönheit des warmen Kirschbaumholzes in den Mittelpunkt, dessen spiegelbildlich gefügte Maserung auf den Türfüllungen für eine ausdrucksstarke Symmetrie sorgt. Details & Ausführung Epoche: Biedermeier, ca. 1820–1835 Holzart: Kirschbaum auf Weichholzkorpus, gewachst/handpoliert mit samtigem Glanz Aufbau: Leicht überstehende Deckplatte mit profiliertem Gesims; darunter eine breite Kopfschublade sowie ein zweitüriger Korpus Akzente: Ebonisierte (geschwärzte) Zierleisten an der Sockelzone sowie an der Schlagleiste setzen reizvolle, epochentypische Kontraste zum warmen Holzton Beschläge: Fein ziselierte Messing-Schlüsselschilder und Zugringe an floral gravierten Rosetten Stand: Schlichte, vorkragende Vierkantfüße, die den kubischen Charakter des Möbels unterstreichen Zustand & Nutzung Das Möbel befindet sich in einem wohnfertig restaurierten, gepflegten Zustand mit authentischer Patina. Dank seiner kompakten Proportionen eignet sich dieser Halbschrank ideal als elegante Anrichte, Dielenmöbel oder stilvoller Akzent im modernen Wohn- und Essbereich. 94 x 117 x 60 2.200.- Art. go273
Süddeutsch um 1820 Der zweitürige Weichholzkorpus mit gerundeten Ecken ist schön mit Kirschbaum furniert. Die ausladende Schublade ist ebenfalls gerundet. 83 x 100 x 60 1.900.- Art. go261

Süddeutsch um 1800 Repräsentativer Biedermeier-Säulenschrank in Nussbaum (ca. 1800–1830) Dieser zweitürige Schrank besticht durch seine strenge architektonische Gliederung und die erstklassige Furnierkunst des Biedermeier. Drei markante, schwarz ebonisierte Säulen setzen einen ausdrucksstarken Kontrast zum warmen, hochglanzpolierten Nussbaumfurnier. Highlights & Details Aussergewöhnliches Furnierbild: Die Türfronten sind mit spiegelbildlich gefügtem Nussbaum-Maserfurnier gearbeitet, das in geometrische Kassetten gefasst ist. Architektonische Gliederung: Dreisäuliger Aufbau mit ebonisierten Vollsäulen, die auf vorspringenden Sockellisenen ruhen. Gesims & Bekrönung: Mehrfach profiliertes, vorkragendes Dachgesims mit einer zentralen Auskragung über der Mittelsäule. Beschläge: Zierliche, oval geprägte Schlüsselschilder aus Messing sowie zentrale Zugknäufe auf den Türblättern. 203 x 170 x 60 7.900.- Art. go235
BIEDERMEIER SCHRANK

ROKOKO HALBSCHRANK
Kempten um 1750 Dieser außergewöhnliche, zweitürige Kommodenschrank besticht durch seine meisterhafte handwerkliche Verarbeitung und die lebendige Marketerie aus fehlsortierten und gespiegelten Edelhölzern. Das Möbelstück vereint repräsentative Barock-Formensprache mit einer harmonischen, leicht geschweiften Front und abgeschrägten Ecken, die durch filigrane Einlagen akzentuiert werden. Korpus & Furnierbild: Der Korpus ist aufwendig mit kontrastreichen Furnieren (u. a. Nussbaum und feine Bandintarsien) belegt. Die Kassettenfüllungen der beiden Türen zeigen gespiegelt verleibtes Nussbaum-Wurzelholz, eingefasst in geometrische Rautenbänder. Details & Beschläge: Flankiert wird die Front von dezenten, floralen Intarsienarbeiten an den abgeschrägten Eckpilastern. Originale, geschwungene Schlüsselschilder aus geschwärztem Eisen oder Messing unterstreichen den authentischen Charakter. Stand & Sockel: Das Möbel ruht stabil auf gedrückten Kugelfüßen, die den barocken Habitus harmonisch abrunden. Zustand: Sehr guter, wohnfertiger Sammlerzustand mit altersbedingten, minimalen Gebrauchsspuren, die die authentische Patina betonen. 86 x 94 x 48 5.900.- Art. w323/321

LOUIS -XVI HALBSCHRANK
Schwaben um 1780 Der Weichholz-Korpus ist halbrund gearbeitet. Belegt mit Nussbaum-Furnier. 140 x 128 x 56 2.500 Art. a202

TOP-ANGEBOT
KLASSIZISMUS SCHRANK
Schwaben um 1780 Zierlicher Eichenschrank mit Intarsien, original Schloss und Schlüssel 188 x 114 x 45 3.900.- jetzt 1.900.- Art. a5
Antike Schränke: Zeitlose Meisterwerke der Schreinerkunst aus Süddeutschland und den Alpenregionen
Ein antiker Schrank ist weit mehr als nur ein Aufbewahrungsort – er ist das imposante Herzstück eines Raumes, ein stilprägendes Kunstwerk und ein faszinierendes Zeugnis vergangener Epochen. Wer sich für authentische Antiquitäten begeistert, sucht nicht nur nach Funktionalität, sondern nach Geschichte, exzellenter Handwerkskunst und unverfälschtem Charakter.
Als spezialisierter Kunst- und Antiquitätenhandel in Ochsenhausen (Süddeutschland) präsentiert Biechele Antiquitäten eine erlesene Auswahl historischer Schränke, deren Bogen sich von den ausdrucksstarken Formen der Gotik bis zur schlichten Eleganz des Biedermeier spannte.
Regionale Handwerkstradition: Von Schwaben bis in die Schweiz
Die Herkunft eines antiken Schranks verrät viel über seine Bauweise, das verwendete Holz und die regionalen Gestaltungsmerkmale. Die Objekte im Angebot von Biechele Antiquitäten stammen überwiegend aus dem süddeutschen Raum sowie den angrenzenden Alpenregionen:
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Schwaben & Bayern: Berühmt für ihre soliden, prachtvoll proportionierten Eichen-, Nussbaum- und Bemalten Schränke (wie die bekannten Allgäuer oder Oberbayrischen Hochzeitsschränke).
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Franken: Bekannt für feine Intarsienarbeiten und erstklassig verarbeitete Nadel- und Edelholzmöbel.
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Österreich & Schweiz: Legendär für alpine Bauernmöbel, prächtige Arven- und Zirbenholztruhen sowie meisterhaft geardete Barock- und Renaissance-Schränke.
Antike Schränke im Wandel der Epochen
Jede Stilepoche hinterließ ihre ganz eigene Handschrift auf den Fassaden und Korpussen historischer Schränke. Von der späten Gotik bis ins frühe 19. Jahrhundert spiegeln sie den ästhetischen Zeitgeist wider.
Gotik & Renaissance: Urwüchsige Kraft und Architektur
Die ältesten Schränke überzeugen durch ihre architektonische Gliederung. Gotische Stollenschränke und Renaissance-Fassadenschränke zeichnen sich durch geschnitzte Maßwerke, Kassettierungen und massive Beschläge aus. Sie strahlen eine unverwüstliche, historische Erhabenheit aus.
Barock & Rokoko: Schwungvolle Formen und edles Furnier
Im 17. und 18. Jahrhundert erreichten die Kunstschreiner eine neue Blütezeit:
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Barockschränke: Imposante Wellenschränke, Kissenfüllungen und ausladende Gesimse. Häufig wurden heimische Edelhölzer wie Nussbaum, Zwetschge oder Kirschbaum verarbeitet.
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Rokoko: Aufwendige Schnitzereien mit Muschelmotiven (Rocaillen), geschwungene Silhouetten und spielerische Eleganz prägen die Schränke dieser Epoche.
Klassizismus & Biedermeier: Die Wiederentdeckung der Klarheit
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wendete sich der Geschmack wieder klaren, geometrischen Linien zu.
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Klassizismus: Strenge Symmetrie, antike Formensprachen und filigrane Intarsien.
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Biedermeier: Der Biedermeierschrank besticht durch seine zeitlose Schlichtheit. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem ausdrucksstarken, spiegelbildlich gefügten Furnierbild (meist Kirschbaum, Nussbaum oder Esche), das ohne überflüssigen Zierrat für sich selbst wirkt.
Warum ein antiker Schrank nachhaltig und wertbeständig ist
In Zeiten von Massenware und Kurzlebigkeit gewinnen echte Antiquitäten zunehmend an Bedeutung. Ein restaurierter oder original erhaltener antiker Schrank bringt unschätzbare Vorteile mit sich:
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Nachhaltigkeit: Antike Möbel sind die wohl nachhaltigste Form des Wohnens. Sie haben bereits Jahrhunderte überdauert und benötigen keine neuen Ressourcen.
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Einzigartigkeit: Jeder Schrank ist ein Unikat mit individueller Patina und Geschichte.
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Kombinationsvielfalt: Ein barocker Nussbaumschrank oder ein Biedermeierschrank bildet einen spannenden, stilvollen Kontrast zu moderner Architektur und minimalistischer Inneneinrichtung.
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Wertstabilität: Hochwertige regional zuordenbare Objekte behalten ihren materiellen und ideellen Wert.
Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen – Ihre Adresse für historische Schränke
Süddeutschland ist seit jeher eine Schatzkammer für hochwertige Antiquitäten. Bei Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen finden Sammler, Liebhaber und Einrichter sorgfältig ausgewählte Schränke aus der Gotik, der Renaissance, dem Barock, Rokoko, Klassizismus und Biedermeier.
Egal ob Sie ein prächtiges Solitärstück für den Eingangsbereich, einen bemalten Schrank für das Landhaus oder einen eleganten Biedermeierschrank suchen – entdecken Sie die Faszination echter Schreinerausführung aus Schwaben, Bayern, Franken, Österreich und der Schweiz.

