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VITRINEN

BIEDERMEIER VITRINE

Wien um 1800. Der vorliegende Vitrinen- Schrank, ist ein hochwertiges Möbel aus Wien, das stilistisch in die Zeit um 1800 einzuordnen ist und dem klassizistischen Formenkreis zugeordnet werden kann. Die Gestaltung und Ausführung weisen deutliche Parallelen zu Möbeln aus der Wiener Werkstatttradition des frühen 19. Jahrhunderts auf, wie sie unter anderem von dem Möbeltischler und Unternehmer Joseph Danhauser geprägt wurden. Der Schrank ist als Weichholzkorpus in Stollenbauweise konstruiert. Dabei bilden senkrechte Stollen und Rahmenhölzer die tragende Struktur, während die Zwischenfelder eingesetzt sind. Diese Bauweise war im Möbelbau der Zeit üblich und ermöglichte eine stabile Konstruktion bei gleichzeitig effizientem Materialeinsatz. Die sichtbaren Flächen des Möbels sind mit Furnieren aus Kirschbaum und Nussbaum belegt. Diese Kombination war im Wiener Klassizismus besonders beliebt, da sie durch ihre warmen Farbtöne und die kontrastreiche Maserung eine elegante und repräsentative Wirkung erzeugt. Das Furnier dient dabei nicht nur dekorativen Zwecken, sondern unterstreicht auch den hochwertigen Charakter des Möbelstücks. Ein prägendes Gestaltungselement ist der mittig nach vorne gezogene Risalit, der dem Schrank eine architektonische Gliederung verleiht. Dieses Motiv ist typisch für klassizistische Möbel und orientiert sich an der Fassadengestaltung zeitgenössischer Architektur. Seitlich wird der Korpus durch kannelierte Säulen gegliedert. Diese Säulen besitzen vertikale Rillen (Kanneluren) und verlaufen vom profilierten Kranz im oberen Bereich bis in die Füße des Möbels. Dieses Gestaltungselement nimmt unmittelbar Bezug auf die Formenwelt der antiken Säulenordnungen und ist ein charakteristisches Merkmal des Klassizismus. Der Schrank verfügt über vier Türen, hinter denen sich ein funktional gegliederter Innenraum befindet. Im Inneren sind vier Schubladen integriert, die zusätzlichen Stauraum bieten. Besonders hervorzuheben ist, dass sowohl die Glasscheiben der Türen als auch das Schloss original erhalten sind. Der Erhalt dieser originalen Bestandteile ist für die Authentizität und den historischen Wert des Möbels von großer Bedeutung. Zusammenfassend handelt es sich um ein qualitätvolles Wiener Möbel des späten 18. beziehungsweise frühen 19. Jahrhunderts, dessen Gestaltung durch klassizistische Formprinzipien, architektonische Gliederungselemente und hochwertige Furnierarbeiten geprägt ist. Der gute Erhaltungszustand mit originalen Bauteilen unterstreicht die kulturhistorische Bedeutung des Stückes und macht es zu einem repräsentativen Beispiel der Wiener Möbelkunst um 1800. 171x222x50 Art. gu332 Preis auf Anfrage

Louis-XVI-Vitrine Aufsatzvitrine

AUFSATZVITRINE

Österreich um 1780 Das zierliche Möbel ist mit Zwetschge und Nussbaum auf Weichholz furniert. Reiche Intarsien und auch Würfel-Marketerie werden umrahmt von vergoldeten Leisten 195 x 130 x 62 8.900.- Art. go90

Barock Aufsatzvitrine

ECK-AUFSATZVITRINE

Sachsen Mitte 18. Jh. Das zweiteilige Möbel ist mit Nussbaum furniert. Der Vitrinenaufsatz mit gesprenktem Giebel hat eine Glastüre die mit Schnitzereien unterteilt ist und auch die gebrochenen Ecken sind verglast. Der Unterbau hat konkav gebrochene Ecken und einen geschnitzten Sockel mit Füssen. Die Türe und auch die  Ecken sind mit kunstvollen Intarsien bestückt. 210 x 100 x 60 9.900.- Art. gu160

Empire Aufsatzvitrine

EMPIRE AUFSATZVITRINE

19. Jahrhundert Das elegante und zierliche Möbel ist mit Mahagoni auf Weichholzkorpus furniert. Die reichen Beschläge sind mit  Empire-Ornamenten und dem Sonnenwagen des Appolo ausgestattet. Provenienz, Kaiserin Zita von Österreich. 208 x 85 x 52 8.900.- Art. gu264

Rokoko Vitrine Carl Maximilian Mattern

ROKOKO VITRINE

Würzburg um 1740 Diese zierliche und einzigartige Vitrine wurde von Hofschreiner C.M. Mattern hergestellt. Sie hat einen Weichholzkorpus der mit Kirschbaum furniert wurde. Er ist Allseitig umrahmt mit meisterlich geschnitzten Rokoko-Ornamenten, die sich farblich abheben und auch den Sockel und die  Füße bilden. Die Türe und die Seiten sind mit original Glas ausgestattet. 205 x 100 x 35 Preis auf Anfrage Art. gu188

Biedermeiervitrine Kirschbaum

BIEDERMEIER VITRINE

Mainz um 1810 Dreiseitig verglaste Vitrine aus Kirschbaum, auf Weichholz furniert. Die Rückwand mit Spiegel belegt. Der  Kranz und die Säulen sind kanneliert. Unten 2 Türen mit schönem Furnierbild. 154 x 80 x 45 4.900.-- Art.gu363

Vitrine

VITRINE

Im Louis XVI Stil. Der dreifach verglaste Hartholzkorpus ist mit Zierbändern im Gesims geschmückt und   hat aufgesetzte Girlanden. Das Möbel wird von  6 kannelierten Füssen getragen und alles ist in Gold gefasst. Original facettierte Glasscheiben. 170 x 108 x 40 2.500.- Art. gu94

Biedermeier-Vitrine Empire Vitrine

EMPIRE VITRINE

Schloss Achstetten um 1800 Der mächtige Weichholzkorpus ist mit schönem Furnierbild aus Kirschbaum belegt. Gegliedert durch 3 Säulen , die vom Kranz bis zum Boden reichen und auch die Füße bilden. Die 4 Türen sind mit original Glasscheiben ausgestattet. Zur Stabilität wurden sie unterbrochen mit Streben und lampenartigem Zierrat im oberen Bereich. Ehemals wurde das Möbel als Waffenschrank genutzt. 264 x 250 x 50 19.000.- Art. go75

Empire Vitrine

EMPIRE VITRINE

Berlin um 1800 Der Weichholzkorpus ist in Schinkelmanier architektonisch aufgebaut. Furniert mit ausgesuchtem  Mahagoni . Die 2 Türen sind mit Originalglas ausgestattet und mit Querstreben stabilisiert. 172 x 139 x 40 4.900.-- Art. gu51

Biedermeier Vitrine

BIEDERMEIER VITRINE

19. Jahrhundert Der dreifach verglaste Korpus ist mit Birke auf Weichholz furniert. Die Scheiben sind gegliedert durch Querstreben. Der Kranz wird getragen von  ebonisierten Säulen, die in den Sockelbereich münden. Die Rückwand ist verspiegelt, . 155 x 75 x 45 2.500.- gu248

Barock Aufsatzvitrine

AUFSATZVITRINE

Süddeutsch um 1750 Nussbaum furniert auf Weichholzkorpus. Aufsatz mit 2 Glastüren geteilt durch Sprossen darunter 2 Schubladen. Die Kommode mit 3 Schüben ist mehrfach geschweift und mit flächigen Intarsien, gefüllt mit Wurzelholz versehen. Original Glasscheiben. 240 x 137 x 70 3.900.- Art. a 262

Biedermeier-Aufsatzvitrine

AUFSATZVIRINE

Süddeutsch um 1800 Kirschbaum-Furnier auf Weichholzkorpus. Der Aufsatz mit 2 Glastüren  unterteilt mit Sprossen., darunter 3 Schubladen. Tympanon mit Messingschmuck. Dreischübige Kommode mit schönem Furnierbild. 205 x 113 x 56 4.500.- Art. go190

Louis-XVI-Aufsatzvitrine

AUFSATZVITRINE

Klassizismus 18. Jahrhundert Kommode mit 3 Schüben, Nussbaum furniert und mit Wurzelholz intarsiert. Der dazu passende ein Vitrinenaufsatz mit geschwungenem Giebel, 2 Glastüren und Schubladen. 190 x 127 x 64 8.900.- Art. go221

ANTIKE LADENVITRINE

Mindelheim um 1880 Das Möbel ist allseitig begehbar. Ausgestattet mit 8-Türen und 4 Schubladen,  die Vorder- und -Rückseitig zu  bedienen sind.  Fichte-Corpus mit Mintgründer Fassung, getragen von Rollenfüssen. 205 x 140 x 60 2.900.- Art. L766

Biedermeier Vitrine

TOP-ANGEBOT

VITRINENSCHRANK

Norddeutsch um 1850 Das Möbel ist mit Birke-Kirschbaum furniert, und teils Ebonisiert. Im Sockelbereich eine Schublade. 185 x 120 x 33 2.500.-  1.900.- L1-64

Dies ist ein kleiner Querschnitt aus unserem reichhaltigen Angebot an Vitrinen

Die Faszination antiker Vitrinen: Eleganz und Geschichte für Ihr Zuhause

Antike Vitrinen sind weit mehr als nur praktische Aufbewahrungsmöbel. Sie sind ausdrucksstarke Zeitzeugen der europäischen Möbelkunst, die Geschichte, Handwerk und Eleganz in sich vereinen. Ob als prunkvolles Solitärstück im Wohnzimmer oder als stilvoller Rahmen für Ihre liebsten Sammlerstücke – eine echte antike Vitrine zieht Blicke auf sich und verleiht jedem Raum eine ganz besondere Note.

Als Kunst- und Antiquitätenhändler mit Schwerpunkt auf süddeutsche Möbel vom Barock bis zum Biedermeier zeigen wir Ihnen, was antike Vitrinen so einzigartig macht und aus welchen Epochen die faszinierendsten Modelle stammen.

Was macht eine antike Vitrine so besonders?

Im Gegensatz zu modernen Nachbauten erzählen originale Antiquitäten Geschichten. Die handwerkliche Präzision vergangener Jahrhunderte lässt sich in jedem Detail ablesen:

  • Meisterhafte Handwerkskunst: Handgefügte Zinken, geschnitzte Verzierungen und hochwertige Furnierarbeiten (wie Nussbaum, Kirschbaum oder Eimaser).

  • Edle Materialien: Massivhölzer, mundgeblasenes Glas mit charakteristischen Lufteinschlüssen und originale Messing- oder Feuervergoldungen.

  • Nachhaltigkeit & Wertbeständigkeit: Antike Möbel sind langlebig, nachhaltig und behalten bei richtiger Pflege über Generationen hinweg ihren ideellen und finanziellen Wert.

Die Epochen der Vitrinengeschichte im Überblick

Die Evolution der Vitrine ist eng mit der Wohnkultur des europäischen Adels und des aufstrebenden Bürgertums verknüpft.

1. Barock & Rokoko (ca. 1650 – 1770): Prunk und geschwungene Formen

Im Barock und Rokoko dienten verglaste Schränke und Vitrinen vor allem in den Kunstkammern des Adels dazu, wertvolles Porzellan, Silber und Kuriositäten zu präsentieren.

  • Typische Merkmale: Geschwungene Linien (C-Schwung), reich verzierte Schnitzereien, feine Intarsien (Einlegearbeiten) und oft geschweifte Giebel.

  • Wirkung: Ein spektakulärer

  • Die Faszination antiker Vitrinen: Eleganz und Geschichte für Ihr Zuhause

  • Antike Vitrinen sind weit mehr als nur praktische Aufbewahrungsmöbel. Sie sind ausdrucksstarke Zeitzeugen der europäischen Möbelkunst, die Geschichte, Handwerk und Eleganz in sich vereinen. Ob als prunkvolles Solitärstück im Wohnzimmer oder als stilvoller Rahmen für Ihre liebsten Sammlerstücke – eine echte antike Vitrine zieht Blicke auf sich und verleiht jedem Raum eine ganz besondere Note.

  • Als Kunst- und Antiquitätenhändler mit Schwerpunkt auf süddeutsche Möbel vom Barock bis zum Biedermeier zeigen wir Ihnen, was antike Vitrinen so einzigartig macht und aus welchen Epochen die faszinierendsten Modelle stammen.

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  • 2. Klassizismus & Louis-seize (ca. 1770 – 1800): Klare Linien und Harmonie

  • Als Gegenbewegung zum verspielten Rokoko besann man sich im Klassizismus auf die Antike.

  • Typische Merkmale: Geradlinige Silhouetten, symmetrische Formen, kannelierte Lisenen oder Säulen und dezente, antikisierende Motive (wie Festons oder Rosetten).

  • Wirkung: Zeitlose Eleganz, die sich hervorragend mit modernen, minimalistischen Einrichtungsstilen kombinieren lässt.

  • 3. Biedermeier (ca. 1815 – 1848): Wohnlichkeit und Maserung

  • Die Hochphase der Vitrine! Im Biedermeier zog das Möbelstück in die bürgerlichen Wohnzimmer ein, um das geschätzte „Gute Geschirr“ oder die Büchersammlung zu zeigen.

  • Typische Merkmale: Schlichte, elegante Formen, bei denen das ausdrucksstarke Holzbild (z. B. spiegelbildlich gefügtes Nussbaum- oder Kirschbaumfurnier) im Mittelpunkt steht.

  • Wirkung: Warme Ausstrahlung und schlichte Raffinesse, die Gemütlichkeit und Stil vereint.

  • So setzen Sie eine antike Vitrine gekonnt in Szene

  • Eine antike Vitrine muss nicht in einem rein antiquarisch eingerichteten Raum stehen. Gerade im Stilmix mit moderner Architektur entfaltet sie eine besondere Wirkung:

  • Der Stilbruch: Kombinieren Sie eine schlichte Biedermeier-Vitrine mit modernen Designermöbeln.

  • Die richtige Beleuchtung: Nutzen Sie dezente, warme LED-Spots im Inneren, um Porzellan, Gläser oder Kunstgegenstände perfekt auszuleuchten, ohne das historische Holz zu beschädigen.

  • Weniger ist mehr: Überladen Sie die Stellflächen nicht. Das historische Holz und das Glas wirken am besten, wenn der Inhalt Luft zum Atmen hat.

  • Worauf Sie beim Kauf einer antiken Vitrine achten sollten

  • Wenn Sie eine antike Vitrine kaufen möchten, sollten Sie auf Authentizität und den Erhaltungszustand achten:

  • Experten-Tipp: Achten Sie auf originale Schlösser, handgehobelte Rückwände und das typische, leicht unruhige Wellenglas alter Scheiben. Eine fachgerechte, restauratorische Überarbeitung erhält die originale Patina und sorgt gleichzeitig dafür, dass Schubladen und Türen einwandfrei funktionieren.

  • Entdecken Sie originale Antiquitäten bei Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen

  • Suchen Sie nach einer authentischen Barock- oder Biedermeier-Vitrine für Ihr Zuhause? Bei Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen (Süddeutschland) finden Sie sorgfältig ausgewählte, fachgerecht restaurierte Originale aus verschiedenen Epochen.

  • Besuchen Sie uns vor Ort in Oberschwaben oder stöbern Sie durch unser Online-Sortiment, um das passende Schmuckstück für Ihre Sammlung zu finden!

  • Blickfang für repräsentative Räume.

Biechele Antiquitäten
Schloßstraße 67 und
Josef Gabler Straße 20
88416 Ochsenhausen
Kontakt
Tel: 07352/8237
info@biechele-antik.de
www.biechele-antik.de
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10-12 und 15-18 Uhr
Jederzeit gerne unter 01717828862
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