AUFSATZMÖBEL



KLASSIZISMUS AUFSATZ-SEKRETÄR
Schwaben um 1780. Der qualitätvolle Á deux Corps veranschaulicht eindrucksvoll die Handwerkskunst des süddeutschen Möbelbaus im späten 18. Jahrhundert. Der Weichholz- Korpus ist sorgfältig mit Nussbaum furniert. Die warme Farbgebung des Nussbaums verleiht dem Möbel eine elegante und zugleich wohnliche Ausstrahlung. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die kunstvollen Intarsien aus verschiedenen Edelhölzern, die das Erscheinungsbild beleben und von hoher handwerklicher Qualität zeugen. Das Unterteil ist als Kommode gestaltet und bietet großzügigen Stauraum. Darüber befindet sich ein Mittelteil mit Schreibklappe, wodurch das Möbel zugleich als Sekretär genutzt werden konnte. Im geöffneten Zustand diente die Schreibfläche als Arbeitsplatz, während kleinere Utensilien im Inneren geordnet untergebracht werden konnten. Der aufgesetzte Oberteil verfügt über zahlreiche kleine Schubladen sowie eine integrierte Vitrine. Diese Kombination ermöglichte sowohl die geschützte Aufbewahrung wertvoller Gegenstände als auch deren repräsentative Präsentation. Insgesamt vereint dieses Möbelstück Funktionalität, ästhetischen Anspruch und handwerkliche Präzision. Als typisches Beispiel schwäbischer Schreinerkunst um 1780 spiegelt es den gehobenen Wohnstil seiner Zeit wider und stellt heute ein kulturhistorisch wie kunsthandwerklich bedeutendes Objekt dar. 240 x 129 x 75 Preis: 9.900 € Art. a235

AUFSATZ-BUFFET
Süddeutscher Barock-Aufsatzschrank / Halbschrank mit Muschelnische (um 1740–1760) Dieses repräsentative Barockmöbel verbindet die geschwungene Schaufront einer klassischen Barockkommode mit der praktischen Funktion eines zweitürigen Halbschranks. Die Front wurde handwerklich zu zwei Türen umgearbeitet, wobei das historische Schubladen-Erscheinungsbild optisch vollständig erhalten blieb. Architektur und Aufbau Unterbau (Halbschrank): Zweitüriger Korpus in der Optik einer dreischübigen Kommode mit kraftvoller, dreidimensionaler Schweifung („à arbalète“ / Armbrustform). Die Front öffnet sich als doppeltüriger Schrankraum mit großzügigem Stauraum. Der Korpus ruht auf profilierten Traversen und elegant geschweiften Füßen mit Volutenansatz. Aufsatz: Zentral vertiefte Prunk- und Präsentationsnische mit einer virtuos und vollplastisch geschnitzten Muschel- bzw. Rocaillenbekrönung. Flankiert von zwei abgeschrägten Seitentürmen mit jeweils zwei übereinanderliegenden Fachtüren und profiliertem Gesims. Furnier und Marketerie Holzarten: Feines Nussbaum- und Nussbaum-Maser- bzw. Wurzelholz auf Weichholzkorpus. Muster: Symmetrisch gespiegeltes Furnierbild (geviertelte Furnierfelder) mit bewegter, kontrastreicher Maserung. Intarsien: Umlaufende Bandwerk- und Fadenintarsien mit markant konturierten Eckkartuschen auf den Türblättern sowie geometrisch gegliederte Felder an den Aufsatztüren. Beschläge und Details Zeitgenössische bzw. originalgetreue gegossene Messingbeschläge mit gravierten Schlüsselschildern und Ziergriffen. Samtig glänzende, handpolierte Schellack-/Wachspolitur mit warmer, honigfarbener Alterspatina. Maße & Details Epoche: Barock (Mitte 18. Jahrhundert) Herkunft: Süddeutschland (Umfeld Schwaben / Bayern / Franken) Besonderheit: Meisterhaft zur Halbschrank-Funktion adaptierte Front unter Erhalt der originalen Kommoden-Optik Zustand: Fachgerecht restauriert, voll funktionstüchtig und wohnfertig. 185 x 130 x 65 5.900.- Art. go165

KLASSIZISMUS-BUFFET
Süddeutsch um 1780 Das zweiteilige Möbel ist aus massivem Kirschbaum gearbeitet. Im Unterteil 2 Lammellentüren und oben 2 Türen und ein Regal. Die Ecken sind gebrochen. 185 x 145 x 67 5.900.- Art. gu297

AUFSATZ-SEKRETÄR À TROIS CORPS
Barock-Tabernakelsekretär mit reichem Marketerie-Dekor Ein meisterhaft gearbeitetes süddeutsches Prunkmöbel aus dem 18. Jahrhundert (Spätbarock / Rokoko-Übergang), das durch seine architektonische Dreigliedrigkeit, vollendete Kurvatur und außergewöhnliche Furnierkunst besticht. Unterbau: Dreischübige Kommode auf geschwungenen Füßen mit profilierter, zargenförmiger Schürze. Die Front ist kraftvoll dreifach geschweift („à arbalète“ / Armbrustform) ausgeführt. Sämtliche Schübe tragen kunstvoll ziselierte, originale Rocaillen-Messingbeschläge und profilierte Schlüsselschilder. Mittelteil: Zentral zurückspringendes Pultkompartiment mit schräger Schreibklappe, flankiert von zwei kleinen, formangepassten Schubladen. Im geöffneten Zustand bietet das Pult eine edle Arbeitsfläche mit innerer Facheinteilung. Tabernakelaufsatz: Klassischer architektonischer Aufbau mit vorspringender Mitteltür, bekrönt von einem geschwungenen Giebel mit plastisch ausgearbeiteter Kartusche und Inschriftband. Die Mitteltür zeigt eine aufwendige figürliche Marketerie (Blumen- und Rankenwerk in Edelhölzern). Flankiert wird der Tabernakel von zwei konvex geschweiften Schubladentürmen mit je vier Schüben, die die elegante Bewegung des Möbels nach oben fortführen. Furnier & Intarsien: Großflächig in Nussbaum, Nussbaumwurzel und Zwetschge auf Nadelholzkorpus furniert. Die Schübe und Rahmenfelder sind mit kontrastierenden Bandelwerk-Einlagen, Kartuschen und feinen Fadenintarsien akzentuiert. Zustand & Ausstrahlung: Hervorragend erhaltener, behutsam restaurierter Zustand , der die lebendige Maserung des Holzes eindrucksvoll zur Geltung bringt. Details auf einen Blick: Epoche: Barock / Rokoko, um 1750–1770 Herkunft: Süddeutschland (wohl Schwaben / Franken oder Allgäu) Holzart: Nussbaum, Nusswurzel, Zwetschge, Ahorn/Obstholz-Einlagen 180 x 136 x 88 9.000.- Art. a186




BAROCKER TABERNAKEL SEKRETÄR
Bedeutender süddeutscher Barock-Schreibschrank (Tabernakelsekretär), Kempten um 1730–1750. Das dreiteilige Prunkmöbel zeichnet sich durch seine lebhafte architektonische Gliederung, reiche Bandwerk- bzw. Gravurmarketerie und eine hervorragende Furnierauswahl aus. Konstruktion & Aufbau Unterbau (Kommode): Dreischübig mit kräftig geschweifter Front (dreifach gebrochen / giebelförmig vorspringender Mittelteil). Ruhend auf gedrückten Kugelfüßen. Mittelteil (Schreibpult): Schräg gestellte Schreibklappe mit parkettiertem Furnierbild und einer zentralen, figürlich-ornamentalen Kartuschenmarketerie. Aufsatz (Tabernakel): Klassisch turmartiger Aufbau mit erhöhtem, bombiertem Mitteltürfeld und geschweiftem Gesims. Flankiert von zwei Reihen zu je fünf geschweiften Schubladen sowie zwei weiteren Schüben unterhalb der Tür. Furnier & Kunstschreinerarbeit Hölzer: Hauptsächlich Nussbaum und Nussbaum-Maser, virtuos gespiegelt verlegt, akzentuiert durch Pflaume/Zwetschge, Ahorn sowie feine Fadeneinlagen und querfurnierte Bänder. Intarsien / Gravurtechnik: Auf der Mitteltür des Aufsatzes befindet sich eine feine Kartusche mit einem Vogel auf einem Ast, umrahmt von zartem Bandelwerk und Rocaillen. Auch die Schreibklappe und die Mittelfelder der Kommodenschübe zeigen aufwendige Kartuschenrahmen mit figürlich-ornamentalen Motiven. Beschläge: Hochwertige, feuervergoldete oder patinierte Bronze-/Messingbeschläge mit asymmetrischem Akanthus- und Rocaillendekor an den Schüben sowie kunstvoll gearbeiteten Schlüsselschildern. H 175 x B 125 x T 61 Preis auf Anfrage Art. P210

ANGEL HEAD
AUFSATZ-VITRINE
Süddeutsch um 1700 Weichholzkorpus mit Nussbaum und Nussbaummaser furniert. Original Glasscheiben. 105 x 80 x 30 2.900.- Art. w48

ROKOKO AUFSATZ
Süddeutsch um 1700 Das Aufsatzmöbel ist in Kirschbaum massiv gefertigt. Bestückt mit sieben Schubladen und dem Tabernakel. 105 x 80 x 30 Verkauft Art. w48




BAROCKER AUFSATZSEKRETÄR
Prachtvoller Barock-Aufsatzsekretär / Giebelsekretär Beschreibung: Dieser außergewöhnliche und meisterhaft gearbeitete Barock-Aufsatzsekretär besticht durch seine opulente Architektur, seine elegante Linienführung und ein harmonisches, lebhaftes Furnierbild. Ein Meisterwerk Tischlerkunst des 18. Jahrhunderts, das repräsentativen Anspruch und filigrane Handwerkskunst in Perfektion vereint. Korpus & Furnier: Das Möbelstück ist allseitig mit feinstem Nussbaum-Furnier (teilweise Nussbaum-Wurzelholz) belegt, dessen gespiegelter und geschoßter Verlauf eine faszinierende optische Tiefe und Lebhaftigkeit erzeugt. Unterteil: Die leicht geschweifte Kommode (Bombe-Form) verfügt über drei geräumige, langgezogene Schubladen sowie geschweifte Ecklösungen, die dem Möbel einen weichen, organischen Stand verleihen. Getragen wird der Sekretär von dezenten, standfesten Kugelfüßen. Schreibteil: Die schräge, präzise gefügte Schreibklappe öffnet sich zu einem vielseitig gegliederten Innenleben (Schausekretär) mit diversen kleinen Fächern und Schubladen für wertvolle Utensilien. Aufsatz: Der markante, zurückgesetzte Aufsatz wiederholt die geschweifte Formensprache des Unterteils. Er ist flankiert von jeweils vier kleinen Schubladen (türartig angeordnet) sowie einer zentralen Mitteltür, die den Blick auf ein geheimnisvolles Innenfach freigibt. Bekrönung: Gekrönt wird das Prachtstück von einem geschweiften Giebelaufsatz mit einer zentralen, plastisch geschnitzten Rocaille-Kartusche, die den typischen Geist der Epoche vollendet widerspiegelt. Beschläge: Originale, feuervergoldete beziehungsweise Messing-Beschläge und originalgetreue Schlosskastenschilder runden den hochwertigen Gesamteindruck harmonisch ab. 210 x 120 x 65 4.900.- Art. go284

AUFSATZBUFFET
Tettnang 18. Jh. Kirschbaum massiv, mit 2 Teiligem Regalaufsatz und Halbschrank mit 2 Türen. Restauriert. 173 x 125 x 54 3.900.- Art. go28

AUFSATZBUFFET
Norddeutsch 19.Jh. Kirschbaum furniert auf Weichholzkorpus. 3 Teiliger Aufsatz mit gedrehten Säulen, Halbschrank mit 2 Türen, restauriert. 182 x 101 x 48 1.800- Art. go237




SELTENES
BAROCKBUFFET
Barocker Aufsatzschrank in Nussbaum – Süddeutsche Tischlerkunst des 18. Jahrhunderts Repräsentative Architektur und virtuose Furnierarbeit Dieser zweiteilige barocke Aufsatzschrank besticht durch seine ausgewogene architektonische Gliederung und das warme, lebendige Bild erlesenen Nussbaumholzes. Die Fronten des Unter- und Oberbaus zeichnen sich durch tief gestaffelte, profilierte Kissenfüllungen (Diamantquader-Optik) aus, die dem Korpus eine skulpturale Plastizität und bemerkenswerte Tiefenwirkung verleihen. Getragen auf gedrückten Kugelfüßen, verjüngt sich das Möbel über einen reich profilierten Mittelsims harmonisch in den zweitürigen Aufsatz. Die abgeschrägten Kanten und das fein geführte Kopfgesims unterstreichen die barocke Raumwirkung und zeugen von herausragendem Kunsthandwerk aus dem süddeutschen bzw. alpenländischen Raum (um 1720–1750). Aufwendiges Innenleben: Kabinett-Architektur für höchste Ansprüche Hinter den massiven Kassettentüren des Oberteils verbirgt sich ein aufwendig gestaltetes Interieur, das weit über die Funktion eines gewöhnlichen Buffets hinausgeht: •Linke Korpushälfte: Zehn fein gearbeitete Schubladen mit durchdachter Teilung – fünf breite Schübe die verschließbar sind werden flankiert von fünf schmaleren Schubfächern, versehen mit feinen Messing-Zugknöpfen und Rocaillen-Schlüsselschildern. •Rechte Korpushälfte: Großzügige Fachböden, ideal zur repräsentativen Aufbewahrung von feinem Porzellan oder Sammlerobjekten. •Mittelzone: Zwischen Unter- und Oberteil integrierte, leichtgängige Schubladen zur Verwahrung von Besteck oder Dokumenten. •Beschläge und Mechanik: Schwere, gravierte Eisenschlösser auf den Türinnenseiten und aufwendig getriebene Schlüsselschilder aus Messing im Originalzustand. Details & Zustand •Epoche: Barock (ca. 1. Hälfte 18. Jahrhundert) •Holzart: Nussbaum auf Weichholzkorpus, teils Wurzel- und Maserfurnier •Konstruktion: Zweiteilig zerlegbar (Aufsatz und Unterbau getrennt transportierbar) •Zustand: Sehr schöner, musealer Erhaltungszustand mit authentischer Patina. Schlösser und Scharniere sind voll funktionsfähig. Feinst gebläute und ziselierte Beschläge, original Schlößer und Schlüssel. 240 x 240 x 60 9.000.- Art. gu86

TOP-ANGEBOT
LOUIS-XVI AUSATZBUFFET
Bodensee um 1780 Das zweiteilige Möbel ist mit Kirschbaum auf Weichholzkorpus furniert. Der Aufsatz hat 9 Schubladen und einen Tabernakel. Die Kommode ist mit 3 Schüben ausgestattet. Alle sind mit Bandintarsien gegliedert und mit Nussbaumwurzel gefüllt. Original Beschläge und Schloss, restauriert. 185-115-60 5.900 jetzt 3.900.- Art. go24

