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SKULPTUREN

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MADONNA MIT KIND

Umkreis von Hans Multscher, 15. Jahrhundert Diese meisterhafte Dreiviertelplastik aus Lindenholz ist rückseitig leicht gehöhlt und zeigt die stehende Jungfrau Maria in einem prächtigen, detailreich ausgearbeiteten Parallelfaltengewand. Mit der linken Hand stützt sie das Christkind, während ihre rechte Hand sich sanft aus dem Gewand löst, um ihm eine Birne zu reichen. Unterhalb dieser Hand zeigt das Gewand charakteristische, parallel gestaltete Schüsselfalten. Ihr Umhang wird durch eine rautenförmige Agraffe mit filigraner Blütenzier zusammengehalten. Die Krone weist Maria als Himmelskönigin aus; sie ist plastisch mit Lilienornamenten besetzt und durchbrochen gearbeitet. Unter der Krone blicken tiefe Haarsträhnen hervor, die von einem Tuch eingefasst werden. Ursprünglich war der Blick der Muttergottes ebenso wie der Blick des Christkinds direkt auf den Betrachter gerichtet. Das Jesuskind hält seine rechte Hand segnend erhoben – wobei die Finger fehlen –, während es mit der linken Hand zärtlich den Zeigefinger Mariens berührt. Die Konzeption der Skulptur ist deutlich auf Ansicht von unten ausgelegt, was auf einen einstigen Standort als Teil einer erhabenen Kirchendekoration hindeutet. In den Tiefen der Fältelungen und im Haar haben sich Reste einer älteren Fassung erhalten; insbesondere an der rückwärtigen Partie sind noch Spuren der ursprünglichen Grundierung sichtbar. Die Arbeit präsentiert sich rissig, fachmännisch restauriert und minimal beschädigt. Vergleiche und Einordnung In ihrer raffinierten Faltenkomposition und der Ausrichtung des Christuskindes zeigt sich eine starke Verwandtschaft zur Bihlafinger Madonna in der katholischen Pfarrkirche zum Heiligen Theodul in Bihlafingen (mit 105 cm etwas kleiner). Eine weitere direkte Entsprechung findet sich in der „Madonna mit dem Kind“ des berühmten Sterzinger Altars von Hans Multscher in der Pfarrkirche Unsere liebe Frau im Moos, datierend auf das Jahr 1458 (hier allerdings vollständig gefasst). Ein zusätzliches, hochinteressantes Vergleichsstück ist zudem die Muttergottes aus Ochsenhausen im Liebieghaus, die ebenfalls der Werkstatt von Hans Multscher zugeschrieben wird. Höhe 177 cm Preis auf Anfrage Art. gu193

antike Prozessions-Leuchter gefasst bei Biechele Antiquitäten

Paar
PROZESSION-LEUCHTER

Anfang 18. Jahrhundert. Der zweiteilige Schaft ist beschnitzt mit 3 Engelköpfen. Die Bekrönung wird getragen von 3 Putten. Im Abschluss 3 bemalte Medaillons im Strahlenkranz und die Kerzenhalten mit der Auffangschale. Höhe 185 cm 4.900.- Art. go1

Prozessions-Leuchter Prozessionsstangen
antiker Nepomuk Feuchtmayer von Biechele Antiquitäten

FEUCHTMAYER-NEPOMUK

Mitte18. Jahrhundert Linde vollrund geschnitzt, polychrom gefasst, teils vergoldet und versilbert. Diese lebendige und in ihrer Expressivität der Gesichtsphysiognomie ausgeprägte Figur wurde in ihrer Fassung stark überarbeitet und auf einen neuen Sockel gestellt. Höhe 138 cm 5.900.- Art. gu428

Barocke Taufstein-Gruppe: Taufe Christi am Jordan mit historischer Silberfassung Vollplastisch geschnitzte Taufgruppe mit Christus und Johannes dem Täufer über polygonalem Felsensockel. Die seltene, bauzeitliche Fassung in oxidiertem Silber verleiht dem Andachtsbild eine unverwechselbare skulpturale Plastizität und tiefe historische Würde. Ein museales Sammlerobjekt barocker Sakralkunst für gehobene Kollektionen. Ausführliche ArtikelbeschreibungIkonographie und theologische Bedeutung. Die Komposition thematisiert das zentrale Heilsereignis des Neuen Testaments: Die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer im Jordan. Christus kniet mit geneigtem Haupt und vor der Brust gekreuzten Armen in andächtiger Ergebung auf einer gestaffelten Felsformation. Johannes der Täufer steht flankierend erhöht, den Blick gen Himmel gerichtet, und vollzieht mit der erhobenen Taufmuschel das Sakrament über dem Erlöser. Die Körperhaltung beider Akteure folgt der Formensprache des Hoch- bis Spätbarock. Während die Gestalt Christi Demut und innere Einkehr verkörpert, zeichnet sich Johannes durch eine dynamische Schrittstellung sowie den kraftvollen Schwung seines Gewandes aus. Bildhauerische Qualität und FassungstechnikMeisterhafte Schnitzkunst manifestiert sich in den tief hinterschnittenen Faltenbahnen, den fein ziselierten Haar- und Bartstrukturen sowie der anatomisch präzisen Durcharbeitung der Torsopartien. Das herausragende Alleinstellungsmerkmal dieses Werkes ist seine originale Silberfassung (Lüster- bzw. Versilberungstechnik):Fassung: Originale Polimentversilberung, partiell über Kreidegrund aufgetragen.Patina: Die natürliche, jahrhundertealte Oxidation des Silbers erzeugt ein facettenreiches Spiel aus metallischem Glanz, samtigen Graphittönen und warmen Tiefen in den Konturen.Funktion: Ursprünglich diente die Gruppe als plastische Bekrönung auf dem hölzernen Deckel eines Kirchen-Taufsteins oder als zentrales Andachtsbild in einem barocken Sakralraum.Zustand und kunsthistorische EinordnungEpoche: Barock, um 1720–1760.Material: Hartholz, geschnitzt; originale Silberfassung, oxidiert. Erhaltungszustand: Authentischer, unberührter Originalzustand mit gewachsenem Alterscharakter. Altersgemäße Trocknungsrisse im Holzgrund sowie eine unberührte Silberpatina belegen die historische Integrität der Skulptur. 56 x 29 x29 Preis auf Anfrage Art. a60

Skulpturen von Wurzel Jesse bei Biechele Antiquitäten

18. Jahrhundert Neun einzelne, vollplastisch aus Holz geschnitzte Figuren mit originaler Fassung; die ehemals verbindenden Wurzel- bzw. Astansätze wurden gekappt. Die Figurengruppe stellt den sogenannten Jessebaum (Arbor Jesse) dar, ein in der christlichen Ikonographie weit verbreitetes Motiv zur Veranschaulichung der Abstammung Christi. Den Ausgangspunkt bildet der schlafende Jesse, Vater König Davids, aus dessen Leib der genealogische Baum emporwächst. Auf dessen Zweigen sind König David sowie weitere Könige Israels und Judas dargestellt, die gemäß der biblischen Überlieferung zu den Vorfahren Christi zählen. Den bekrönenden Abschluss der Komposition bildet die Darstellung der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind auf ihrem Schoß. Sie symbolisiert die Erfüllung der alttestamentlichen Weissagung sowie die Vollendung der Heilsgeschichte in der Geburt Genealogie Christi dar. Rahmen 98 x 74 Preis auf Anfrage Art. gu314

Antike Immakulata im Schrein bei Biechele Antiquitäten

IMMAKULATA IM SCHREIN

Süddeutsch um 1750 Meisterlich gearbeitete Rokoko-Skulptur auf Rokoko-Sockel, begleitet von Engeln. Der Schrein und die Skulptur sind restauratorisch übergangen. Schrein 90 x 45 x 24 9.900.- Art. p 105

antike Barocke Kreuzigungsgruppe  aus Wachs im Schrein

KREUZIGUNGSGRUPPE

Barock um 1720 Feinst aus Wachs gefertigte Kreuzigungs-Gruppe im original Zustand. Passend präsentiert im ebonisierten und Gold gefassten Schrein. 75 x 57 x 26 4.900 Art. go 152

Bildhauer Lorenz Luidl Engel
Antiker Engel von Lorenz Luidl geschnitzt. von Biechele Antiquitäten

Paar  BAROCK- ENGEL

Landsberg 17. Jahrhundert Umkreis Lorenz Luidl. Das große, einander  zugewandte  Engelspaar wurde aus Weichholz geschnitzt. Die gelockten Charakterköpfe mit vergoldeten Flügeln sind realistisch dargestellt und der Linke sogar mit einem Kropf versehen.   Höhe 60 cm 8.000.- Art. w219​

antike Madonna von Hans Degler bei Biechele Antiquitäten Frühbarocke Mondsichelmadonna aus geschnitztem Holz, Umkreis Hans Degler, mit Zepter, Jesuskind und siebenköpfigem Drachen zu Füßen
 Hans Degler

Weilheim um 1600 Sakrale Monumentalität und Weilheimer Bildhauerkunst des Frühbarock Diese außergewöhnlich qualitätvolle Holzskulptur zeigt die Gottesmutter Maria als Maria Himmelskönigin und Immaculata Conceptio, stilistisch und kompositorisch fest verankert im Umkreis der renommierten Weilheimer Bildhauerschule um Hans Degler (um 1564–1635). Degler, der mit den Altären der Augsburger Basilika St. Ulrich und Afra Kunstgeschichte schrieb, prägte mit seinen monumentalen, anatomisch präzisen und emotional ausdrucksstarken Figuren den Übergang vom Spätmanierismus zum bayerisch-schwäbischen Frühbarock. Die hier vorliegende Madonnenfigur verkörpert diese Epoche in Reinkultur: •Komposition & Draperie: Maria steht in anmutigem Kontrapost. Ihr reich gefaltetes goldenes Obergewand bricht sich in tief unterschnittenen, voluminösen Steilfalten über dem Knie, während das azurblaue Futter und das rubinrote Untergewand dramatische farbliche Kontraste setzen. •Physiognomie & Ausdruck: Das Antlitz Mariens strahlt hoheitliche Ruhe, mütterliche Sanftmut und sakrale Würde aus. Die fein ziselierten Gesichtszüge, die mandelförmigen Augen und das kunstvoll über die Schultern herabfallende, gewellte Haar spiegeln die handwerkliche Virtuosität süddeutscher Meister wider. •Das Jesuskind als Salvator Mundi: Auf dem linken Arm Mariens ruht der vollplastisch gearbeitete Knabenkörper Christi. In seiner linken Hand hält das segnende Kind den vergoldeten Reichsapfel mit Kreuz als Herrscher über den Kosmos. Ikonographie: Triumph über das Böse und himmlische Herrschaft Die Skulptur vereint zentrale Motive der Marianischen Ikonographie der Gegenreformation: •Der siebenköpfige Drache & Schlange: Zu Füßen Mariens windet sich das apokalyptische Untier mit mehreren gehörnten Köpfen. Ihr Fuß ruht siegreich auf der Mondsichel und dem Monstrum – Sinnbild für den Triumph der Unbefleckten Empfängnis über Sünde und Häresie. •Regalien der Himmelskönigin: In der rechten Hand führt die Gottesmutter ein reich verziertes, goldenes Zepter. Ihr Haupt wird von einem feinen Metall-Sternenkranz mit zwölf Sternen umrahmt, angelehnt an die Vision der Apokalypse des Johannes. Zustand und Erhaltung Die Skulptur befindet sich in einem bemerkenswert authentischen Gesamtzustand. Die Polychromie mit lebhafter Lüsterung, Matt- und Glanzvergoldung zeigt eine altersgemäße, feine Krakelee-Bildung und behutsam beriebene Kanten, die der Figur eine unverwechselbare Patina verleihen. Das Holz ist gesund, stabil und frei von aktivem Befall. Höhe 120 Preis auf Anfrage Art. gu174

antike Barock Skulptur
antikes Barock Bozetto
antike barocke Strahlenkranz Madonna
antike Barock-Bozetto
antike Barock Skulptur

BOZZETTO-GRUPPE

Die fein ausgearbeitete Heiligengruppe mit einer Strahlenkranzmadonna und vier Aposteln dürfte als Entwurfs- oder Vorlagenmodell für Teile eines monumentalen Altars gedient haben. Sämtliche Figuren sind auf Reliquiensockeln positioniert. Höhe ca 20 cm 4.900.- Art. w232​

antiker Barock Schrein

ALTAR-SCHREIN

Süddeutsch um 1700 Das reliefartig beschnitzte Holzgehäuse steht auf einem Sockel , ist blau gefasst und hat vergoldete  Akanthusblätter. Im Zentrum ist ein Relief der Hlg. Magdalena, umrahmt von vergoldeten Flammleisten. Oben ein Medaillon mit Hinterglasbild. 70 x 38 3.900.- Art. p45​

antiker Barockengel
antiker Barockengel

Paar BAROCK PUTTO

Schwaben um 1700 Die einander zugewandten Barockengel sind aus Weichholz geschnitzt. Umrahmt von angedeuteten Flügeln sind die lebendig gelockten Köpfe schön gefasst und teils vergoldet. Höhe ca 33 cm 4.900.- Art. w232

antikes Relief vomTod Mariens Renaissance bei Biechele Antiquitäten

TOD MARIENS

Süddeutsch 17. Jahrhundert Reliefartig geschnitzte Figurengruppe  aus Nussbaum. Dargestellt ist die liegende Maria umgeben von den trauernden 12 Aposteln. 30 x 26 x 8 5.900.- Art. p193

antikes Alabaster Relief Mechelen
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Mechelen , Anfang 17. Jahrhundert Anbetung der Könige,  in einem breiten Oriental reliefiertem  Rahmen, Golderhöht. Mit Monogramm 19 x 22 2.900.- Art. gu185

Renaissance Skulptur
antike sakrale Elfenbein Skulptur

Paar feine Elfenbeinstatuetten sakraler Doppelstelen | 17./18. Jahrhundert Zwei museal gearbeitete Andachtsfiguren aus massivem Elfenbein. gearbeitet: Die eine Statuette zeigt die Apostel Johannes und Petrus, das Gegenstück zwei trauernde heilige Frauen. Seltene Kunstkammer-Objekte mit authentischer Alterspatina und virtuos geschnitztem Faltenwurf für anspruchsvolle Sammler sakraler Kleinplastik. Höhe 18 cm 2.900 Art. p155

Standkreuz von Daniel Schenk Bildhauer
Daniel Schenk

Barockes Kruzifix Bodenseeraum um 1670/1680 Produktvorschau Bedeutendes hochbarockes Standkruzifix aus feinst geschnitztem Hartholz, meisterhaft zugeschrieben dem oberschwäbischen Bildhauer Christoph Daniel Schenck (1633–1691). Die Skulptur besticht durch eine minutiöse anatomische Ausarbeitung des Corpus Christi im Dreinageltypus, das bewegte Lendentuch sowie den architektonischen Sockel mit Totenkopf als Golgatha-Allegorie. Ein museales Sammlerobjekt sakraler Holzbildhauerkunst des 17. Jahrhunderts in exzellentem Erhaltungszustand. Ausführliche Artikelbeschreibung Meisterwerk sakraler Bildhauerkunst des Hochbarock Dieses museale Standkreuz verkörpert die dramatische Ausdruckskraft und spirituelle Tiefe des süddeutschen Hochbarocks in Vollendung. Die Schnitzarbeit stammt aus dem unmittelbaren Umkreis bzw. der Hand von Christoph Daniel Schenck (1633–1691), einem der einflussreichsten Bildhauer des Bodenseeraums und Oberschwabens im späten 17. Jahrhundert. Schenck, berühmt für seine hochvirtuose Kleinplastik aus Buchsbaum, Elfenbein und Obstholz, schuf Werke von seltener haptischer Präzision und anatomischer Treue, die hier in jedem Detail spürbar werden. Anatomische Virtuosität und Typologie Der Gekreuzigte ist im traditionellen Dreinageltypus dargestellt. Charakteristisch für die Meisterschaft Schencks ist die exakte Beobachtung des menschlichen Körpers: Spannung und Leid: Der Brustkorb tritt plastisch hervor, Rippenbögen und Bauchdecke sind mit spürbarer Spannung geschnitzt. Geäder und Sehnen an Armen und Beinen verdeutlichen die physische Last des Körpers am Kreuzbalken. Physiognomie: Das leicht nach vorne geneigte Haupt Christi zeigt ein von Schmerz und innerer Einkehr gezeichnetes Gesicht. Der fein gelockte Bart sowie das strähnig herabfallende Haupthaar zeugen von mikroskopisch genauer Schnitztechnik. Faltenwurf: Das Lendentuch (Perizoma) ist meisterhaft unterschnitten, wirft tiefe, dynamische Falten und wird durch eine detailreich ausgearbeitete Kordel gehalten. Architektonischer Aufbau und Ikonografie Das Holzkreuz ruht auf einem gestuften, profilgebundenen Barocksockel mit seitlichen Volutenwangen: Golgatha-Symbolik: Am Fuße des Kreuzstammes ruht der plastisch gearbeitete Schädel Adams, der traditionell den Triumph über die Erbsünde und den Tod durch das Opfer am Kreuz symbolisiert. Substanz und Fassung: Die Skulptur ist ungefasst belassen bzw. holzsichtig patiniert, wodurch die feine Textur des Holzes, der seidige Glanz der gealterten Oberfläche und der meisterhafte Schnitt zur Geltung kommen. Erhaltungszustand und Provenienzrelevanz Das Objekt befindet sich in einem bemerkenswert authentischen Originalzustand mit unberührter historischer Alterspatina. Sämtliche Details – von den zarten Fingern bis hin zu den Konturen des Sockels – sind ohne störende Fehlstellen oder spätere Überarbeitungen erhalten. Ein rares Zeugnis barocker Frömmigkeit und exklusives Highlight für anspruchsvolle Sammlungen europäischer Skulptur. Höhe 77 cm Preis auf Anfrage Art. a349

  antiker barocker Heiliger Georg bei Biechele Antiquitäten

HEILIGER GEORG

Schwaben um 1700 Der als Jüngling dargestellte Drachentöter wurde aus Weichholz geschnitzt. Ausgestattet mit Helm, Rüstung und Speer tötet er den Drachen. Schöne und originale Farb-und Goldfassung. Höhe 100 cm 12.000.- Art. gu199

antiker Barocker Hlg. Josef Italien

HEILIGER JOSEF

Genua 17-18. Jahrhundert Die barock bewegte Figurengruppe aus Lindenholz ist vollplastisch geschnitzt und polychrom gefasst. Das Jesuskind mit eingesetzten Glasaugen wird von Josef  getragen, der auf einer Wolke mit Engeln schwebt. Leichte Alters und Wurmfraßspuren. Höhe 100 cm 18.000.- Art. gu195

antiker Gott Vater Barock

ALTAR-BEKRÖNUNG

Süddeutsch um 1700 Die polychrom gefasste Holzfigur zeigt Gott Vater als alten Mann mit lockigem Haar und Bart, schwebend  auf einer Wolke. Über dem Haupt die Gloriole und in der Hand die Weltkugel mit Kreuz. Umrahmt ist sie von einem Scheibenband und Lorbeerkranz.  31 x 32 3.500.- Art. w285

antike Renaissance Büste

RENAISSANCE-BÜSTE

Italien um 1500 Die Büste ist meisterlich aus Holz geschnitzt und ruht auf einem Sockel. original Fassung 35 x 35 4.900.- Art. gu95

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MUSEALER BALDACHIN

Prunkvoller Rokoko-Baldachin aus vergoldetem Holz – Herrschaftlicher Ciel de Lit um 1750/1770 Dieser repräsentative Wandbaldachin verkörpert die spielerische Eleganz und den skulpturalen Gestaltungsdrang des Hoch- und Spätrokoko (Louis XV). Konzipiert als Bekrönung eines Prunkbettes (Ciel de lit) oder als architektonischer Abschluss einer vornehmen Fenster- und Wanddraperie, verbindet das Objekt souveräne Raumpräsenz mit kunstvoller Leichtigkeit. Skulpturale Ajour-Schnitzkunst und Ornamentik Der skulptierte Fries zeichnet sich durch seine aufwendig durchbrochene Schnitzarbeit (Ajour) aus. Die Ornamentik entwickelt sich aus einer bewegten, profilierten Gesimsleiste und kulminiert in einer reich komponierten Bekrönung: Zentrales Motiv: Den Scheitelpunkt bildet eine erhabene Kartusche mit tief hinterschnittener Blatt- und Blütenrosette, gerahmt von gegenläufigen C-Voluten. Flankenornament: Zu beiden Seiten öffnen sich ausladende Rocaille-Formen, verschlungene Ranken und geschwungene Blattfächer, die in dynamischen Schnecken auslaufen. Fassung & Patina: Das Holz trägt eine mehrschichtige Kreidegrundierung mit edler Blattvergoldung. Die Oberfläche zeigt partiell authentische Abplatzungen und eine altersgemäße Krakelee-Bildung, die den originalen Charakter und die historische Tiefenwirkung des Stücks unterstreichen. Architektonische Struktur und Maße Die untere, profilierte Tragkante beschreibt eine dezente Dreipass- bzw. Stichbogenkurve, wodurch das Licht optimal gebrochen wird und eine harmonische Tiefenwirkung im Raum entsteht. Die Tiefe von 60 cm bietet ausreichend Projektion für die verdeckte Aufnahme schwerer Stoffdraperien, Seidendamaste oder Baldachin-Vorhangschienen. Gesamthöhe: 52 cm Gesamtbreite: 200 cm Tiefe: 60 cm Epoche: Rokoko / Louis XV (18. Jahrhundert) Material: Hartholz/Lindenholz, durchbrochen geschnitzt, graviert, gefasst und vergoldet Erhaltungszustand und Restaurierungsethik Das Objekt befindet sich in einem sehr schönen, unrestaurierten Originalzustand mit charismatischer Alterspatina. Die plastischen Schnitzereien sind substanziell weitgehend vollständig erhalten; altersübliche Fehlstellen in der Vergoldung und am Kreidegrund belegen die Authentizität des Ensembles. Rückseitig sind stabile Anschlagpunkte zur bündigen Wandbefestigung vorhanden. Verwendung im anspruchsvollen Interieur Dank der großzügigen Breite von zwei Metern eignet sich das Stück hervorragend: Als Bettbekrönung (Ciel de lit): Zur Inszenierung historischer Betten, Polsterkopfteile oder Alkoven mit fließenden Vorhangbahnen. Als architektonischer Fenstersturz: In stuckierten Salons oder Bibliotheken zur stilgerechten Rahmung bodentiefer Fensterfronten. Als Solitär-Wandrelief: Als skulpturaler Blickfang über einer barocken Prunkkommode, einem Trumeau-Spiegel oder einem Kamin. 52 x 200 x 60 9.900.- Art. a223

antike Supraporte

SUPRAPORTE

Süddeutsch um 1720 Meisterliche Bildhauerarbeit mit Allianz-Wappen. 49 x 73 1.200.- Art. a79 Verkauft

antike Supraporte

SUPRAPORTE

Süddeutsch um 1720 Meisterliche Bildhauerarbeit mit Wappen der Staufer 49 x 73 1.200.- Art. a78 Verkauft

Barock-Supraporte

SUPRAPORTE

Süddeutsch um 1700 Feine Schnitzarbeit aus Nussbaum. Über die gesamte Breite schlingen sich Akanthusblätter, die zur Mitte nach oben steigen. Darin bewegen sich  drei fein geschnitzte Putten.  33 x 135 3.900.- Art. p1

antike Supraporte

6  SUPRAPORTEN

Meersburg um 1720  Schöne Bildhauerarbeit aus Nussbaum geschnitzt. Akanthusblätter tragen je ein Medaillon mit verschiedenen Inschriften. Gekrönt sind sie durch Rosen mit Blättern. Original Fassung. 45 x 140 je. 900.- Art. a207

antike Supraporte

SUPRAPORTE

Süddeutsch um 1700 Der aus Weichholz geschnitzte Engel diente als  Supraporte.  Die weit ausgebreiteten vergoldeten Flügel tragen einen jungen Lockenkopf  mit originaler Fassung.  120 x 25 1.900.- Art. go116

antiker Engelskopf Barock

GEFLÜGELTER ENGELSKOPF

17. Jahrhundert Holz geschnitzt, gefasst und teilvergoldet. Originelle Gestaltung des Gesichts mit geöffnetem Mund und betonten Wangengrübchen. 37 x 81 3.900.- Art. w75

Dies ist ein kleiner Querschnitt aus unserem reichhaltigen Angebot an Skulpturen

Sakrale und Profane Bildhauerkunst: Antike Skulpturen bei Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen

Meta-Beschreibung:

Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen (Oberschwaben) – Ihr Spezialist für seltene antike Skulpturen aus Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus aus Schwaben, Bayern, Franken, Österreich und der Schweiz.

 

Die Kunsthandwerker und Bildhauer des süddeutschen und alpenländischen Raums gehörten über Jahrhunderte hinweg zur europäischen Spitzenklasse. Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen hat sich im Herzen Oberschwabens darauf spezialisiert, diese kunsthistorischen Schätze zu bewahren, fachgerecht einzuordnen und Sammlern sowie Kunstliebhabern zugänglich zu machen.

Der Schwerpunkt des Antiquitätenhandels liegt auf hochkarätigen Skulpturen und Plastiken aus fünf zentralen Epochen: Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus.

Regionale Expertise: Kunsthandwerk aus dem Herzen Mitteleuropas

Die Regionen Schwaben, Bayern, Franken sowie Österreich und die Schweiz bildeten vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert ein eng verflochtenes Zentrum sakraler und profaner Kunstproduktion. Die Skulpturen aus diesen Gebieten zeichnen sich durch besondere Merkmale aus:

  • Schwaben & Oberschwaben: Berühmt für feingliedrige, ausdrucksstarke Holzbildhauerarbeiten der Spätgotik und des Barock (z. B. im Umfeld der berühmten oberschwäbischen Barockstraße).

  • Bayern & Franken: Bekannt für dynamische Altarfiguren, charakterstarke Heiligendarstellungen und meisterhafte Fassungen (Farbfassungen).

  • Österreich & Schweiz: Prachtvolle alpenländische Schnitzkunst mit tiefer emotionaler Ausdruckskraft und hoher handwerklicher Präzision.

Die Epochen im Überblick

EpocheZeitraumCharakteristische Merkmale & Motive

Gotikca. 1200–1500Anmutige S-Kurven-Haltung, ausdrucksstarke Faltenwürfe, bewegende Madonnen- und Schmerzensmann-Darstellungen.

Renaissanceca. 1500–1600Harmonie, anatomische Präzision, Rückbesinnung auf die Antike und ausgewogene Proportionen.

Barockca. 1600–1750Dramatische Dynamik, bewegte Gewänder, emotionale Gestik und ausdrucksstarke Mimik.

Rokokoca. 1730–1780Spielerische Leichtigkeit, elegante Kurven (Rocaillen), Pastelltöne und feine Details.

Klassizismusca. 1770–1830Klare Linien, schlichte Eleganz, Beruhigung der Formen und Vorbilder der griechisch-römischen Antike.

Warum antike Skulpturen von Biechele Antiquitäten?

Der Erwerb einer antiken Skulptur ist sowohl eine ästhetische Bereicherung als auch eine Investition in bleibende Werte. Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen legt besonderen Wert auf:

Geprüfte Originalität & Substanz: Jedes Objekt wird sorgfältig auf Epoche, Herkunft, Holzart (z. B. Lindenholz, Nussbaum, Zirbelkiefer) und Erhaltungszustand untersucht.

  • Kunsthistorische Expertise: Fundierte Zuordnung zu regionalen Meistern, Werkstätten oder Schulen aus Schwaben, Bayern, Franken, Österreich und der Schweiz.

  • Wertbeständigkeit: Antiquitäten aus diesen Epochen genießen weltweite Anerkennung bei privaten Sammlern, Museen und Stiftungen.

Standort Ochsenhausen: Tradition trifft Kunstverstand

Ochsenhausen liegt direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße – einer Region, die historisch wie kaum eine zweite von prachtvoller Bildhauerkunst und Architektur geprägt ist. Dieser traditionsreiche Hintergrund bildet das ideale Fundament für den Fachhandel mit antiken Meisterwerken.

Biechele Antiquitäten
Schloßstraße 67 und
Josef Gabler Straße 20
88416 Ochsenhausen
Kontakt
Tel: 07352/8237
info@biechele-antik.de
www.biechele-antik.de
Öffnungszeiten Wochentags
10-12 und 15-18 Uhr
Jederzeit gerne unter 01717828862
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