UHREN

STANDUHR
Antike Barock-Standuhr: Amsterdam um 1720 (Signiert W.B.Zwoll) Zum Verkauf steht eine außergewöhnliche, repräsentative Barock-Standuhr aus der Blütezeit der amsterdamer Uhrmacherkunst um 1720. Dieses prachtvolle Sammlerstück vereint höchstes handwerkliches Können mit astronomischer Präzision. Uhrengehäuse & Gehäusekunst Material: Edles Nussbaum-Furnier auf Nadelholzkorpus mit fein ausgearbeiteten Intarsien (Einlegearbeiten). Gestaltung: Elegante Silhouette der Amsterdamer Schule, geprägt von geschwungenen Linien, einer kunstvoll geschnitzten Bogenkrone und filigranen Verzierungen. Zifferblatt & Komplikationen Signatur: Meisterlich signiert vom renommierten Uhrmacher W.B.Zwoll. Mondphase: Integrierter Mondkalender mit bildlicher Darstellung der Mondphasen im Bogenfeld. Kalendarium: Astronomisches Werk mit Anzeige von Datum (Jahreskalender), Wochentag und aktueller Woche. Zifferblatt-Details: Graviertes Messing- und Versilberungszifferblatt mit durchbrochenen, feingearbeiteten Zeigern. Zustand & Ausstrahlung Ein ausdrucksstarkes Museumsstück für Liebhaber historischer Großuhren. Das Gehäuse besticht durch eine warme, erhaltene Patina. Das mechanische Werk zeugt von der mathematischen und technischen Brillanz des frühen 18. Jahrhunderts. Höhe 240 3.900.- Art. gu378

ROKOKO-UHR
Ein elegantes Meisterwerk der Augsburger Uhrmacherkunst um 1750. Das meisterhaft geschwungene Holzgehäuse überzeugt durch eine edle Mahagoni-Fassung mit fein akzentuierten, partiellen Vergoldungen. Die harmonisch geschwungene Linie setzt sich im silbernen Rahmendekor sowie im aufwendig getriebenen Frontschild fort, das ein gehämmertes Kupferzifferblatt kunstvoll einfasst. Das historische Uhrwerk wurde fachgerecht gereinigt, überholt und befindet sich in voll funktionsfähigem Zustand. 64 x 50 x 20 9:900.- Art. p228

PORTALUHR
Ochsenhausen um 1780 Holzgehäuse mit späterer Fassung. 67 x 34 1.500.- Art. a233

PORTALUHR
Wien um 1800 Holzgehäuse mit Alabasterläulen und Perlmuteinlagen. Höhe 60 cm 1.200.- Art. gu18




STUTZUHR
Diese prunkvolle Tischuhr (Stutzuhr) aus dem Barock bzw. späten 18. Jahrhundert besticht durch eine außergewöhnliche Kombination aus edlem Gehäusebau, feiner Uhrmacherkunst und beweglicher Automatenfigur. Gehäuse & Korpus Form & Holz: Geschwungenes Gehäuse in Rundbogenform (Stundenglas- bzw. Tailleform) auf elegant geschwungenen Füßen mit Schneckenmotiv (Voluten). Fertigung in feinstem Nussbaumfurnier mit Maserholzfeldern. Marqueterie & Inlays: Die Frontseiten tragen feine Bandeinlegen (Fadenintarsien) sowie geometrische Punkteinlagen am unteren Sockelrand. Boden & Innenraum: Der sichtbare Innenraum hinter der Verglasung zeigt ein aufwendig eingelegtes Parkettmuster aus Holzintarsien, das eine räumliche Tiefenwirkung erzeugt. Zifferblatt & Gravuren Ziffernring: Versilberter Ring mit römischen Stundenzahlen und arabischen Minutenzahlen (5er-Schritte). Feine, durchbrochen gearbeitete Zeiger . Gravur & Signatur: Im Zentrum vergoldeter Messinggrund mit aufwendigen Gravuren. Unterhalb des Hauptzifferblatts befindet sich die eingravierte Meister-Signatur: „Franz Antoni Rief in Passau“. Hilfszifferblatt: Unter der Signatur befindet sich ein kleineres Nebenzifferblatt (vermutlich für die Regulierung oder Schaltung Harlekin-Automat auf der Schaukel Motiv & Kostüm: Bei der Figur handelt es sich um den Klassiker der Commedia dell’arte – den Harlekin (Arlecchino) im charakteristischen zweifarbigen Kostüm (rotes Oberteil, gelbe Hose). Er ist nicht stehend als Seilspringer montiert, sondern sitzt auf einer Schaukel, deren Seile nach oben in das Werk führen. Das Doppelgesicht (Zwei-Gesichter-Motiv): Der Harlekin trägt ein zweites Gesicht bzw. eine Maske auf der Rückseite seines Kopfes (oder blickt in den im Hintergrund reflektierenden Spiegel). Dies ist ein berühmtes Barock-Motiv (Janusgesicht / Tragoedia u. Comoedia), das die zwei Seiten des Lebens, Schein und Sein sowie den ständigen Wandel der Zeit symbolisiert. Bewegungsablauf: Über das Pendel oder das Schlagwerk der Uhr wird die Schaukel in Schwingung versetzt. Kombination von Uhrmacherkunst & Theatermechanik Kulisse: Der eingelegte Parkettboden und die plastische Rocaille-Kartusche im Hintergrund wirken wie eine winzige Barockbühne. Bedeutung: Uhren mit solchen Doppelgesicht-Automaten von Passauer Meistern wie Franz Anton Rief gehören zu den absolut seltenen Meisterwerken der barocken Uhrmacherkunst, da sie Zeitmessung mit barocker Theaterkultur und optischen Täuschungen verbinden. 53 x 37 x 20 12.000.- gu177

STANDUHR
Diese meisterhaft gefertigte Biedermeier-Standuhr aus der Zeit um 1820 besticht durch ihre architektonische Strengheit, ausgewogene Proportionen und ein edles Furnierbild. Die Kombination aus klassizistischer Klarheit und feinen Gehäuse-Intarsien macht sie zu einem ausdrucksstarken Blickfang für gehobene Wohneinrichtungen oder Sammlungen. Highlights & Details Epoche: Biedermeier / Klassizismus (um 1820) Gehäuse: Schlanke, pyramidenförmige Silhouette mit ausgeprägeter Sockelzone und profilierter Bekrönung. Warmes, ausdrucksstarkes Holzbild mit feinen Kantenprofilen. Intarsienarbeiten: Geometrische Einlegearbeiten als zentrale Akzente: Stern- bzw. Rauten-Einlagen im Friesoberteil sowie mittig auf der Pendeltür. Rahmende Rauten-Intarsie mit zentraler Rosette auf der Front des Sockelkubus. Zifferblatt: Messing- und Zinn/Silber-Zifferblatt mit römischen Ziffern, aufwendig gravierten/verzierten Eckbeschlägen und gebläuten Zeigern. Zustand: Sehr schöner historischer Erhaltungszustand mit authentischer Patina. 230x40 1.900.- Art. go222

STANDUHR
Historische Standuhr mit feinsten Marketerien | William Jourdain, London (18. Jh.) Dieses exquisite Meisterstück der Londoner Uhrmacherkunst vereint prachtvolles Kunsthandwerk mit präziser Mechanik des 18. Jahrhunderts. Die seltene Standuhr besticht durch ihr edles Gehäuse aus Nussbaumfurnier, verziert mit detailreichen Intarsien in Form fernöstlicher Motive (Chinoiserie). Meister: Signiert von William Jourdain, London Epoche: 18. Jahrhundert Zifferblatt: Mit Anzeige für Minuten und Datum Gehäuse: Nussbaum furniert, aufwendige Intarsienarbeiten mit chinesischen Scenen Zustand: Hochkarätiges Sammlerstück von zeitloser Eleganz Höhe 225 3.500.- Art. a45


BILDERUHR
Bilderuhr – Ansicht von Rom mit Engelsburg (um 1800) Diese feine Biedermeier-Bilderuhr besticht durch eine detaillierte Vedutenmalerei der Ewigen Stadt Rom und verbindet Kunsthandwerk mit mechanischer Präzision. Objektdaten Titel: Vedute von Rom mit Engelsburg, Engelsbrücke und Petersdom im Hintergrund Datierung: um 1800 Technik: Öl auf Holz Signatur: Signiert unten links „F. Carry“ (oder F. Carri) Rahmung: Originaler, reich verzierter Goldrahmen mit Muschel- und Palmettenreliefs Besondere Merkmale & Bildbeschreibung Integration des Uhrwerks: Das Zifferblatt der Uhr ist unsichtbar in die Architektur der dargestellten Kirche (im Zentrum der Komposition) integriert. Es fügt sich nahtlos in die Fassade unterhalb der Kuppel ein. Motiv: Klassischer Blick über den Tiber auf die mächtige Engelsburg (Castel Sant’Angelo) auf der rechten Seite und die Engelsbrücke (Ponte Sant’Angelo) in der Bildmitte. Vordergrund & Staffage: Das Flussufer ist lebendig gestaltet mit kleinen Figuren (Fischer/Staffagefiguren), Booten auf dem Tiber sowie einer Herde von Ziegen am linken Uferhang. Atmosphäre: Sanftes Licht im Stil des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, das die Architektur und das Wasser in eine ruhige, klassizistische Stimmung taucht. Ein seltenes Sammelobjekt für Liebhaber historischer Großuhren und klassischer Vedutenmalerei. 53 x 80 5.900.- Art. go142

STUTZ-UHR
Wien 18. Jahrhundert Meister Bernard Maurer, ebonisiertes Gehäuse, voll funktionsfähig Höhe 40 cm 2.800.- Art. go194

KOMMODEN-UHR
19 Jahrhundert Nuss-Kirschbaum furniert. 40x36x22 1.900.- Art. w3

ZAPPLER
Rokoko um 1750 Signiert Prächt Kaufbeuren, funktionsfähig. Höhe 21 cm 2.500.- Art. p137

TELLERUHR
Zappler um 1750 Messing vergoldet und Kupferzifferblatt 38 x 32 1.900- Art. w73

ZAPPLER
Zappler um 1750 Messing vergoldet und Kupferzifferblatt 38 x 32 1.900- Art. w73

PEDULE MIT SOCKEL
Schweiz 1.H. 19.Jh. Grünes Holzgehäuse mit Blumendekor, reicher vergoldeter Bronc -Schmuck 90 x 40 2.500.- Art. a201

LOUIS XV-CARTELLUHR
Schweiz 1.H. 19.Jh. Grünes Holzgehäuse mit Blumendekor, reicher vergoldeter Bronc -Schmuck 90 x 40 2.500.- Art. a201
LEUCHTER-LÜSTER

Paris 18. Jahrhundert
Bronce Feuervergoldet, Emailzifferblatt mit Arabischen Ziffern, bezeichnet "VERDIER A PARIS"
Höhe 60 cm
3.900.-
Art. a208
LOUIS XV-CARTELLUHR
MURANO-KRONLEUCHTER
Venedig um 1900 Äußerst seltener zweigeteilter Kronleuchter aus mundgeblasenem Glas. Kunstvoll transparent gearbeitet mit feinen Farbakzenten. Der Leuchter ist mit 12 opulent geschwungenen Armen bestückt, wobei oben 4 obenund unten 8 Kerzentüllen getragen werden. Er ist in einem hervorragenden originalem Zustand und noch nicht elektrifiziert. Höhe 170 cm Preis auf Anfrage Art. gu331


FEUCHTMAYER-APLIKEN
Bodensee um 1750 Meisterliche Arbeit aus Weichholz geschnitzt, original Goldfassung. Höhe 80 cm 8.900.- Art. p124


This is a small cross-section from our wide range of watches
LÜSTERWEIBCHEN
LÜSTERWEIBCHEN
Kopie des Lüsterweibchens im Ratssaal von Sterzing ( 1525 ) Die Halbfigur der Lucretia hat im unteren Teil das Stadtwappen von Sterzing und Geweihstangen eines Zwölfenders. Der Entwurf des Originals stammt von Jörg Kölderer, dem Hofbaumeister Kaiser Maximilians. Die Skulptur ist aus Holz geschnitzt und Polychrom gefasst. Höhe ca. 70 cm Preis auf Anfrage Art. L750


PAAR KADELABER
Frankreich um 1780 Die 4-Flammigen Leuchter sind aus Bronze gegossen und feuervergoldet. Der Schaft und Sockel sind aus schwarzem Onyx Höhe 62 cm 2.500.- Art. gu374


PAAR GIRANDOLEN
Frankreich Ende 19. Jh. 6 Flammiger Leuchter aus Messing gegossen. Original Patina. 198 x 147 x 44 9.900.- Art. a57 Verkauft


PAAR ALTAR-LEUCHTER
Süddeutsch um 1750 Die Barocken Leuchter sind Fortseitig aus Holz gearbeitet und nur auch dort vergoldet. Höhe 158 cm 2.900.- Art. gu376

PAAR ALTAR-LEUCHTER
Augsburg um 1720 Kunstvoll gearbeitete Leuchter aus getriebenem Silber. Der dreiseitige Sockel ist geschmückt mit Putten und Medaillons der Hlg. Familie,, dem Lamm Gottes und Mater Dolorosa Höhe 130 cm 3.900.- Art. gu132
Zeitlose Meisterwerke: Die faszinierende Welt antiker Uhren bei Biechele Antiquitäten
Antike Uhren sind weit mehr als bloße Zeitmesser. Sie sind imposante Zeugnisse europäischer Handwerkskunst, technischer Innovation und exquisiten Geschmacks. Insbesondere in Süddeutschland und den angrenzenden Alpenregionen hat die Uhrmacherkunst eine jahrhundertealte Tradition hinterlassen.
Bei Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen finden Sammler und Liebhaber erlesene Zeitmesser aus den bedeutendsten Epochen der Kunstgeschichte – von der Gotik bis zum Biedermeier, stammend aus den traditionsreichen Kulturlandschaften Schwaben, Bayern, Franken, Österreich und der Schweiz.
Eine Reise durch die Epochen der Uhrmacherkunst
Jede Epoche hat das Erscheinungsbild und die Technik antiker Uhren auf ganz eigene Weise geprägt. Die regionale Herkunft aus dem süddeutschen und alpenländischen Raum verleiht den Stücken bei Biechele Antiquitäten zudem einen ganz besonderen, authentischen Charakter.
1. Gotik & Renaissance: Die Wiege der Mechanik
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Charakteristik: Frühform mechanischer Räderuhren, oft komplett aus geschmiedetem Eisen gefertigt.
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Besonderheiten: Gotische Eisenuhren und Renaissance-Tischuhren (z. B. Türmchenuhren) bestechen durch rohe Funktionalität und filigrane Gravuren.
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Herkunft: Frühe Zentren der Feinmechanik lagen vor allem in den süddeutschen Rechsstädten wie Augsburg und Nürnberg, aber auch in der Schweiz.
2. Barock & Rokoko: Üppige Pracht und höfischer Glanz
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Charakteristik: Repräsentative Standuhren, Prunkuhren und feine Stutzuhr-Gehäuse.
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Besonderheiten: Im Barock dominierten edle Hölzer mit aufwendigen Marquetterien (Einlegearbeiten) und feuervergoldeten Bronzeapplikationen. Das Rokoko brachte verspielte, asymmetrische Formen und schwungvolle C-Schwünge in die Gehäusegestaltung.
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Herkunft: Hochwertige Barockuhren aus Schwaben, Bayern und Österreich spiegeln die Prachtliebe von Kirche und Adel dieser Zeit wider.
3. Klassizismus: Klarheit, Sympathie für die Antike und Eleganz
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Charakteristik: Beruhigung der Formen, klare Linienführung, symmetrische Proportionen (Louis-seize-, Empire- und Biedermeier-Einflüsse).
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Besonderheiten: Beliebt waren Pendulen mit Säulenaufbau, Marmorelementen und mythologischen Figuren.
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Herkunft: Meisterhafte Arbeiten aus Franken, Bayern und der Schweiz zeugen von neuem mathematisch-technischem Verständnis und eleganter Zurückhaltung.
4. Biedermeier: Häusliche Gemütlichkeit und höchste Präzision
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Charakteristik: Schlichte, elegante Gehäuse mit Fokus auf der Schönheit der Maserung (z. B. Kirschbaum, Nussbaum, Eibe).
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Besonderheiten: Die Blütezeit der Wiener Laterndluhr und der filigranen Dachluhr. Präzisionspendeluhren mit extrem dünnen Gehäuseleisten wurden zum Symbol bürgerlicher Kultur.
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Herkunft: Vor allem Österreich (Wien) und die süddeutschen Werkstätten setzten in dieser Epoche Qualitätsmaßstäbe für ganz Europa.
Regionale Besonderheiten: Schwaben, Bayern, Franken, Österreich & Schweiz
Die geografische Lage von Ochsenhausen im Herzen Oberschwabens macht Biechele Antiquitäten zu einer erstklassigen Adresse für Kunsthandwerk aus dem gesamten süddeutsch-alpenländischen Raum.
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Schwaben & Bayern: Bekannt für solide gefertigte Barock-Standuhren und traditionelle Holzspindeluhren mit liebevoll bemaltem Zifferblatt.
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Franken: Berühmt für prachtvolle Wand- und Tischuhren mit feinen Einlegearbeiten aus den fränkischen Residenzstädten.
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Österreich: Unübertroffen im Bereich der Biedermeier-Präzisionspendeluhren und eleganten Tischpendulen.
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Schweiz: Weltweiter Vorreiter in der Miniaturisierung und hochpräzisen Mechanik von Taschen- und Stutzuhren.
Warum antike Uhren sammeln und erhalten?
Wertanlage & Nachhaltigkeit: Antike Uhren sind nachhaltige Kunstwerke von bleibendem Wert. Sie haben hunderte von Jahren überdauert und funktionieren bei richtiger Pflege noch heute ohne Strom oder moderne Elektronik – rein durch die Kraft von Feder oder Gewicht.
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Einzigartigkeit: Jedes Stück ist ein handgefertigtes Unikat mit eigener Geschichte.
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Ästhetischer Blickfang: Eine antike Uhr setzt in jedem Raum – ob klassisch oder modern eingerichtet – einen ausdrucksstarken, stilvollen Akzent.
Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen – Ihr Experte im Süden
Mit jahrelanger Expertise, Leidenschaft für das historische Kunsthandwerk und einem geschulten Auge für Qualität ist Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen Ihr verlässlicher Partner für seltene und authentische Uhren aus Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus und Biedermeier.
Besuchen Sie Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen und entdecken Sie faszinierende Zeitmesser, die Geschichte schreiben!
Antike Leuchter: Strahlende Zeugen aus Gotik, Barock & Biedermeier
Licht war über Jahrhunderte hinweg weit mehr als eine reine Notwendigkeit – es war ein Symbol für Wohlstand, Geistlichkeit und kunstvolles Handwerk. Antike Leuchter erzählen die Geschichte europäischer Wohnkultur und spiegeln den Zeitgeist ihrer Epochen wider.
Ob sakraler Gotik-Kerzenleuchter, prunkvoller Barock-Lüster oder schlicht-eleganter Biedermeier-Blaker: Authentische Antiquitäten bringen eine unvergleichliche Wärme und zeitlose Eleganz in moderne wie auch klassische Räume.
Regionale Handwerkskunst aus dem Alpenraum und Süddeutschland
Besonders im süddeutschen Raum sowie in den angrenzenden Regionen entwickelte sich eine herausragende Tradition der Metall- und Holzverarbeitung. Regionale Besonderheiten machen Stücke aus diesen Gebieten heute bei Sammlern begehrt:
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Schwaben & Bayern: Berühmt für meisterhafte Bronzeguss-Arbeiten, reich verzierte Altarleuchter und feine Schnitzkunst.
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Franken: Bekannt für präzise Schmiedekunst und filigrane Messingarbeiten.
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Österreich & Schweiz: Geprägt von alpiner Volkskunst, prachtvollen Kirchenleuchtern und hochwertigen Zunft- und Stubenleuchtern.
Antike Leuchter im Wandel der Epochen
Jede Stilepoche brachte ihre eigenen Formen, Materialien und Techniken hervor. Ein Überblick über die prägendsten Epochen:
1. Gotik (ca. 1150 – 1500)
Gotische Leuchter faszinieren durch ihre architektonische Formensprache. Oft aus Eisen geschmiedet oder aus Bronzeguss gefertigt, weisen sie spitzbogige Elemente, Masswerk-Motive und kräftige Tüllen auf. Sakrale Einflüsse sind in dieser Epoche klar spürbar.
2. Renaissance (ca. 1500 – 1650)
Die Renaissance brachte Harmonie und Symmetrie zurück. Leuchter dieser Zeit – häufig aus Messing oder Bronzeguss – zeigen Balusterformen, Profilierungen und pflanzliche Dekore. Die typischen „Nürnberger Leuchter“ sind hervorragende Beispiele dieser Ära.
3. Barock & Rokoko (ca. 1650 – 1780)
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Barock: Dynamisch, gewichtig und voller Schwung. Schweres Messing, vergoldete Bronze oder feinst geschnitztes, gefasstes Holz prägen das Bild.
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Rokoko: Verspielt, asymmetrisch und leicht. Muschelwerk (Rocaillen), geschwungene Arme und florale Motive verleihen den Leuchtern eine beschwingte Eleganz.
4. Klassizismus (ca. 1770 – 1830)
Zurück zu den Wurzeln der Antike: Der Klassizismus bevorzugt klare, geradlinige Formen, Säulenmotive, Lorbeerkränze und kannelierte Schäfte. Materialien wie feuervergoldete Bronze (Ormolu) und edles Messing stehen im Vordergrund.
5. Biedermeier (ca. 1815 – 1848)
Der Biedermeier konzentrierte sich auf das Häusliche und Gemütliche. Die Leuchter bestechen durch schlichte, elegante Formen, glatte Oberflächen und hohe Funktionalität. Häufig findet man poliertes Messing, Zinn oder edles Holz mit feinen Tüllen.
Worauf Sammler bei antiken Leuchtern achten sollten
Expertentipp: Die Echtheit und der Erhaltungszustand bestimmen den Wert eines antiken Leuchters.
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Patina: Eine natürliche, über Jahrhunderte gewachsene Patina ist ein Qualitätsmerkmal und sollte niemals vorschnell wegpoliert werden.
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Guss- und Schmiedespuren: Bei älteren Stücken (Gotik bis Barock) zeugen unregelmäßige Wandstärken, alte Gewinde oder sichtbare Schmiedemarken von echter Handarbeit.
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Originalität: Achten Sie darauf, ob Teile ergänzt oder nachträglich elektrifiziert wurden (was den Wert sakraler oder historischer Stücke beeinflussen kann).
Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen – Ihr Experte für historische Leuchter
Suchen Sie nach einem authentischen Blickfang für Ihr Zuhause oder möchten Sie eine Sammlung hochwertig ergänzen? Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen (Süddeutschland) ist Ihr spezialisierter Ansprechpartner für exquisite Originale aus der Zeit der Gotik bis zum Biedermeier.
Unser Sortiment umfasst sorgfältig ausgewählte, seltene Einzelstücke aus Schwaben, Bayern, Franken, Österreich und der Schweiz. Lassen Sie sich von der Magie historischen Lichts verzaubern.

