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SKULPTUREN

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MADONNA MIT KIND

Umkreis von Hans Multscher, 15. Jahrhundert Diese meisterhafte Dreiviertelplastik aus Lindenholz ist rückseitig leicht gehöhlt und zeigt die stehende Jungfrau Maria in einem prächtigen, detailreich ausgearbeiteten Parallelfaltengewand. Mit der linken Hand stützt sie das Christkind, während ihre rechte Hand sich sanft aus dem Gewand löst, um ihm eine Birne zu reichen. Unterhalb dieser Hand zeigt das Gewand charakteristische, parallel gestaltete Schüsselfalten. Ihr Umhang wird durch eine rautenförmige Agraffe mit filigraner Blütenzier zusammengehalten. Die Krone weist Maria als Himmelskönigin aus; sie ist plastisch mit Lilienornamenten besetzt und durchbrochen gearbeitet. Unter der Krone blicken tiefe Haarsträhnen hervor, die von einem Tuch eingefasst werden. Ursprünglich war der Blick der Muttergottes ebenso wie der Blick des Christkinds direkt auf den Betrachter gerichtet. Das Jesuskind hält seine rechte Hand segnend erhoben – wobei die Finger fehlen –, während es mit der linken Hand zärtlich den Zeigefinger Mariens berührt. Die Konzeption der Skulptur ist deutlich auf Ansicht von unten ausgelegt, was auf einen einstigen Standort als Teil einer erhabenen Kirchendekoration hindeutet. In den Tiefen der Fältelungen und im Haar haben sich Reste einer älteren Fassung erhalten; insbesondere an der rückwärtigen Partie sind noch Spuren der ursprünglichen Grundierung sichtbar. Die Arbeit präsentiert sich rissig, fachmännisch restauriert und minimal beschädigt. Vergleiche und Einordnung In ihrer raffinierten Faltenkomposition und der Ausrichtung des Christuskindes zeigt sich eine starke Verwandtschaft zur Bihlafinger Madonna in der katholischen Pfarrkirche zum Heiligen Theodul in Bihlafingen (mit 105 cm etwas kleiner). Eine weitere direkte Entsprechung findet sich in der „Madonna mit dem Kind“ des berühmten Sterzinger Altars von Hans Multscher in der Pfarrkirche Unsere liebe Frau im Moos, datierend auf das Jahr 1458 (hier allerdings vollständig gefasst). Ein zusätzliches, hochinteressantes Vergleichsstück ist zudem die Muttergottes aus Ochsenhausen im Liebieghaus, die ebenfalls der Werkstatt von Hans Multscher zugeschrieben wird. Höhe 177 cm Preis auf Anfrage Art. gu193

antike Prozessions-Leuchter gefasst bei Biechele Antiquitäten

Paar
PROZESSION-LEUCHTER

Anfang 18. Jahrhundert. Der zweiteilige Schaft ist beschnitzt mit 3 Engelköpfen. Die Bekrönung wird getragen von 3 Putten. Im Abschluss 3 bemalte Medaillons im Strahlenkranz und die Kerzenhalten mit der Auffangschale. Höhe 185 cm 4.900.- Art. go1

Prozessions-Leuchter Prozessionsstangen
antiker Nepomuk Feuchtmayer von Biechele Antiquitäten

FEUCHTMAYER-NEPOMUK

Mitte18. Jahrhundert Linde vollrund geschnitzt, polychrom gefasst, teils vergoldet und versilbert. Diese lebendige und in ihrer Expressivität der Gesichtsphysiognomie ausgeprägte Figur wurde in ihrer Fassung stark überarbeitet und auf einen neuen Sockel gestellt. Höhe 138 cm 5.900.- Art. gu428

Barocke Taufstein-Gruppe: Taufe Christi am Jordan mit historischer Silberfassung Vollplastisch geschnitzte Taufgruppe mit Christus und Johannes dem Täufer über polygonalem Felsensockel. Die seltene, bauzeitliche Fassung in oxidiertem Silber verleiht dem Andachtsbild eine unverwechselbare skulpturale Plastizität und tiefe historische Würde. Ein museales Sammlerobjekt barocker Sakralkunst für gehobene Kollektionen. Ausführliche ArtikelbeschreibungIkonographie und theologische Bedeutung. Die Komposition thematisiert das zentrale Heilsereignis des Neuen Testaments: Die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer im Jordan. Christus kniet mit geneigtem Haupt und vor der Brust gekreuzten Armen in andächtiger Ergebung auf einer gestaffelten Felsformation. Johannes der Täufer steht flankierend erhöht, den Blick gen Himmel gerichtet, und vollzieht mit der erhobenen Taufmuschel das Sakrament über dem Erlöser. Die Körperhaltung beider Akteure folgt der Formensprache des Hoch- bis Spätbarock. Während die Gestalt Christi Demut und innere Einkehr verkörpert, zeichnet sich Johannes durch eine dynamische Schrittstellung sowie den kraftvollen Schwung seines Gewandes aus. Bildhauerische Qualität und FassungstechnikMeisterhafte Schnitzkunst manifestiert sich in den tief hinterschnittenen Faltenbahnen, den fein ziselierten Haar- und Bartstrukturen sowie der anatomisch präzisen Durcharbeitung der Torsopartien. Das herausragende Alleinstellungsmerkmal dieses Werkes ist seine originale Silberfassung (Lüster- bzw. Versilberungstechnik):Fassung: Originale Polimentversilberung, partiell über Kreidegrund aufgetragen.Patina: Die natürliche, jahrhundertealte Oxidation des Silbers erzeugt ein facettenreiches Spiel aus metallischem Glanz, samtigen Graphittönen und warmen Tiefen in den Konturen.Funktion: Ursprünglich diente die Gruppe als plastische Bekrönung auf dem hölzernen Deckel eines Kirchen-Taufsteins oder als zentrales Andachtsbild in einem barocken Sakralraum.Zustand und kunsthistorische EinordnungEpoche: Barock, um 1720–1760.Material: Hartholz, geschnitzt; originale Silberfassung, oxidiert. Erhaltungszustand: Authentischer, unberührter Originalzustand mit gewachsenem Alterscharakter. Altersgemäße Trocknungsrisse im Holzgrund sowie eine unberührte Silberpatina belegen die historische Integrität der Skulptur. 56 x 29 x29 Preis auf Anfrage Art. a60

Skulpturen von Wurzel Jesse bei Biechele Antiquitäten

18. Jahrhundert Neun einzelne, vollplastisch aus Holz geschnitzte Figuren mit originaler Fassung; die ehemals verbindenden Wurzel- bzw. Astansätze wurden gekappt. Die Figurengruppe stellt den sogenannten Jessebaum (Arbor Jesse) dar, ein in der christlichen Ikonographie weit verbreitetes Motiv zur Veranschaulichung der Abstammung Christi. Den Ausgangspunkt bildet der schlafende Jesse, Vater König Davids, aus dessen Leib der genealogische Baum emporwächst. Auf dessen Zweigen sind König David sowie weitere Könige Israels und Judas dargestellt, die gemäß der biblischen Überlieferung zu den Vorfahren Christi zählen. Den bekrönenden Abschluss der Komposition bildet die Darstellung der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind auf ihrem Schoß. Sie symbolisiert die Erfüllung der alttestamentlichen Weissagung sowie die Vollendung der Heilsgeschichte in der Geburt Genealogie Christi dar. Rahmen 98 x 74 Preis auf Anfrage Art. gu314

Antiker Barock-Schrein mit einer detailreichen, polychrom gefassten und vergoldeten Figurengruppe inklusive Putti aus dem 18. Jahrhundert

IMMAKULATA IM SCHREIN

Süddeutsch um 1750 Die Faszination des Spätbarock: Sakrale Kunst für gehobene Ansprüche Sammeln auf höchstem Niveau bedeutet, sich mit Objekten zu umgeben, die nicht nur ästhetische Maßstäbe setzen, sondern auch tiefgreifende historische und spirituelle Erzählungen in sich tragen. Dieser prächtige Schrein mit seiner zentralen Figurengruppe verkörpert die Theatralik, die Dynamik und die meisterhafte Handwerkskunst der europäischen Barockskulptur in Vollendung. Ikonografie und Komposition Im Zentrum des kunstvoll gearbeiteten Schreins steht eine dramatisch bewegte Gestalt, die von Wolkenformationen und Putti getragen wird. Der Faltenwurf der Gewänder folgt der für den Spätbarock typischen, schwungvollen Linie, welche die himmlische Ekstase und die Aufwärtsbewegung der Szene spürbar macht. Die fein gearbeiteten Putti am Sockel – einer davon hält einen Kelch – flankieren die Komposition und unterstreichen die allegorische Tiefe des Werkes. Besondere Akzente setzen die vergoldeten Partien, darunter der sternenbesetzte Nimbus sowie das strahlende, flammenartige Symbol, die im Kontrast zur gefassten Holzoberfläche eine erhabene Tiefenwirkung entfalten. Materialität und handwerkliche Ausführung Der architektonische Schrein selbst bildet mit seiner geschwungenen Bekrönung und dem monogrammierten Medaillon den perfekten Rahmen für die Plastik. Die original erhaltene Fassung in zarten Blautönen und Weiß, kombiniert mit historischen Vergoldungen, zeugt von der hohen Meisterschaft der damaligen Werkstätten. Jedes Detail, von der feinen Schnitzarbeit der Wolken bis hin zu den Gesichtszügen der Engel, belegt die kompromisslose Qualität, die Sammler und Kenner historischen Mobiliars und sakraler Kunst so schätzen. Schrein 90 x 45 x 24 9.900.- Art. p 105

Antiker Barock-Schrein mit detailreicher Kreuzigungsszene, kunstvollen Wachsfigurengruppen, kniender Maria Magdalena und Putten vor dunklem Hintergrund.

KREUZIGUNGSGRUPPE

Meisterliche Andachtskunst des Barock: Kreuzigungsszene im historischen Schrein Dieser erlesene Schrein präsentiert eine detailreiche Kalvarienberg-Darstellung von ergreifender Ausdruckskraft. Im Zentrum steht der gekreuzigte Christus an einem kontrastierenden Holzkreuz, flankiert von fein ausgearbeiteten Puttenköpfen aus Wachs, die das himmlische Geschehen spiegeln. Zu seinen Füßen kniet die schmerzerfüllte Maria Magdalena in tiefem Andachtsausdruck, während ein trauernder Putto aus Wachs mit Vanitas-Symbolen wie Totenschädel und Knochen an die Vergänglichkeit erinnert. Ästhetik und Provenienz Die filigranen Wachsfiguren bestechen durch ihre lebendige Plastizität und die feine, naturgetreue Modellierung, eingefasst in einen elegant geschwungenen, dunkel gefassten Gehäuseschrein mit vergoldeten Akzenten und bekrönendem Aufsatz. Ein faszinierendes Sammlerstück für Kenner sakraler Antiquitäten und historischer Wachskunst des 17. und 18. Jahrhunderts. 75 x 57 x 26 4.900 Art. go 152

Antiker barocker Engelskopf und Putto aus Weichholz aus der Werkstatt von Lorenz Luidl in Landsberg, mit vergoldeten Flügeln und charakteristischer Kropfbildung.
Antiker barocker Engelskopf und Putto aus Weichholz aus der Werkstatt von Lorenz Luidl in Landsberg, mit vergoldeten Flügeln und charakteristischer Kropfbildung.

Paar  BAROCK- ENGEL

Sakrale Meisterkunst aus Landsberg: Barocker Putto im Umkreis von Lorenz Luidl Dieses faszinierende, vollplastische Fragment eines barocken Engels zeugt von der herausragenden Bildhauerkunst der berühmten Werkstatt von Lorenz Luidl aus Landsberg am Lech. Die in Oberschwaben und Altbayern hochangesehene Werkstattsippe prägte um 1700 die sakrale Kunstlandschaft nachhaltig mit einer expressiven, hochemotionalen Formensprache. Der hier präsentierte, einander zugewandte Charakterkopf besticht durch seine meisterhafte handwerkliche Ausarbeitung in Weichholz. Künstlerische Details und Provenienz Die detailreich gelockte Frisur, die fein modellierten Gesichtszüge und die partiell vergoldeten, strukturierten Flügel vermitteln eine lebendige Dynamik. Ein besonders seltenes und zugleich kennerhaftes Merkmal dieses Objekts ist die realistische Darstellung des leichten Kropfes am Hals – eine zeittypische, ungeschönte anatomische Beobachtung, die der Skulptur eine individuelle und nahbare Authentizität verleiht. Die originale polychrome Fassung und die gefassten Inkarnate unterstreichen den sammelwürdigen Charakter dieses museumswürdigen Artefakts aus Süddeutschland. Höhe 60 cm 8.000.- Art. w219​

Frühbarocke Mondsichelmadonna aus geschnitztem Holz, Umkreis Hans Degler, mit Zepter, Jesuskind und siebenköpfigem Drachen zu Füßen.
 Frühbarocke Mondsichelmadonna aus geschnitztem Holz, Umkreis Hans Degler, mit Zepter, Jesuskind und siebenköpfigem Drachen zu Füßen. Hans Degler

Weilheim um 1600 Sakrale Monumentalität und Weilheimer Bildhauerkunst des Frühbarock Diese außergewöhnlich qualitätvolle Holzskulptur zeigt die Gottesmutter Maria als Maria Himmelskönigin und Immaculata Conceptio, stilistisch und kompositorisch fest verankert im Umkreis der renommierten Weilheimer Bildhauerschule um Hans Degler (um 1564–1635). Degler, der mit den Altären der Augsburger Basilika St. Ulrich und Afra Kunstgeschichte schrieb, prägte mit seinen monumentalen, anatomisch präzisen und emotional ausdrucksstarken Figuren den Übergang vom Spätmanierismus zum bayerisch-schwäbischen Frühbarock. Die hier vorliegende Madonnenfigur verkörpert diese Epoche in Reinkultur: •Komposition & Draperie: Maria steht in anmutigem Kontrapost. Ihr reich gefaltetes goldenes Obergewand bricht sich in tief unterschnittenen, voluminösen Steilfalten über dem Knie, während das azurblaue Futter und das rubinrote Untergewand dramatische farbliche Kontraste setzen. •Physiognomie & Ausdruck: Das Antlitz Mariens strahlt hoheitliche Ruhe, mütterliche Sanftmut und sakrale Würde aus. Die fein ziselierten Gesichtszüge, die mandelförmigen Augen und das kunstvoll über die Schultern herabfallende, gewellte Haar spiegeln die handwerkliche Virtuosität süddeutscher Meister wider. •Das Jesuskind als Salvator Mundi: Auf dem linken Arm Mariens ruht der vollplastisch gearbeitete Knabenkörper Christi. In seiner linken Hand hält das segnende Kind den vergoldeten Reichsapfel mit Kreuz als Herrscher über den Kosmos. Ikonographie: Triumph über das Böse und himmlische Herrschaft Die Skulptur vereint zentrale Motive der Marianischen Ikonographie der Gegenreformation: •Der siebenköpfige Drache & Schlange: Zu Füßen Mariens windet sich das apokalyptische Untier mit mehreren gehörnten Köpfen. Ihr Fuß ruht siegreich auf der Mondsichel und dem Monstrum – Sinnbild für den Triumph der Unbefleckten Empfängnis über Sünde und Häresie. •Regalien der Himmelskönigin: In der rechten Hand führt die Gottesmutter ein reich verziertes, goldenes Zepter. Ihr Haupt wird von einem feinen Metall-Sternenkranz mit zwölf Sternen umrahmt, angelehnt an die Vision der Apokalypse des Johannes. Zustand und Erhaltung Die Skulptur befindet sich in einem bemerkenswert authentischen Gesamtzustand. Die Polychromie mit lebhafter Lüsterung, Matt- und Glanzvergoldung zeigt eine altersgemäße, feine Krakelee-Bildung und behutsam beriebene Kanten, die der Figur eine unverwechselbare Patina verleihen. Das Holz ist gesund, stabil und frei von aktivem Befall. Höhe 120 Preis auf Anfrage Art. gu174

•	Frühbarocke Mondsichelmadonna aus geschnitztem Holz, Umkreis Hans Degler, mit Zepter, Jesuskind und siebenköpfigem Drachen zu Füßen. antike Barock Skulptur
•	Frühbarocke Mondsichelmadonna aus geschnitztem Holz, Umkreis Hans Degler, mit Zepter, Jesuskind und siebenköpfigem Drachen zu Füßen. antikes Barock Bozetto
•	Frühbarocke Mondsichelmadonna aus geschnitztem Holz, Umkreis Hans Degler, mit Zepter, Jesuskind und siebenköpfigem Drachen zu Füßen. antike barocke Strahlenkranz Madonna
•	Frühbarocke Mondsichelmadonna aus geschnitztem Holz, Umkreis Hans Degler, mit Zepter, Jesuskind und siebenköpfigem Drachen zu Füßen. antike Barock-Bozetto
•	Frühbarocke Mondsichelmadonna aus geschnitztem Holz, Umkreis Hans Degler, mit Zepter, Jesuskind und siebenköpfigem Drachen zu Füßen .antike Barock Skulptur

BOZZETTO-GRUPPE

Dieses fünfteilige barocke Ensemble verbindet die skulpturale Frische meisterhafter Bildhauer-Bozzetti mit der sakralen Würde süddeutscher Reliquienkunst des 18. Jahrhunderts. Als Bozzetto bezeichnet man in der Bildhauerei die plastische Entwurfsskizze: Hier zeigt sich die unmittelbare Handschrift des Künstlers noch unverfälscht, lebendig und voller dynamischer Ausdruckskraft vor der Ausführung monumentaler Kirchenausstattungen. Das Zentrum der Gruppe bildet die Mondsichelmadonna mit dem segnenden Jesusknaben. Die Figur steht über der Weltkugel und der bezwungenen Schlange, hinterfangen von einer fein strahlenden Gloriole und gekrönt als Himmelskönigin. Das Faltenwerk der Gewänder zeichnet sich durch jene scharfkantige, bewegte Rhythmik aus, die für den Übergang vom Hochbarock zum Rokoko charakteristisch ist. Flankiert wird die Mariendarstellung von vier Heiligenskulpturen, die jeweils als Entwurfsplastiken gearbeitet und in bewegten Gebetshaltungen dargestellt sind: Höhe ca 20 cm 4.900.- Art. w232​

antiker Barock Schrein

ALTAR-SCHREIN

Süddeutsch um 1700 Das reliefartig beschnitzte Holzgehäuse steht auf einem Sockel , ist blau gefasst und hat vergoldete  Akanthusblätter. Im Zentrum ist ein Relief der Hlg. Magdalena, umrahmt von vergoldeten Flammleisten. Oben ein Medaillon mit Hinterglasbild. 70 x 38 3.900.- Art. p45​

antiker Barockengel
antiker Barockengel

Paar BAROCK PUTTO

Schwaben um 1700 Die einander zugewandten Barockengel sind aus Weichholz geschnitzt. Umrahmt von angedeuteten Flügeln sind die lebendig gelockten Köpfe schön gefasst und teils vergoldet. Höhe ca 33 cm 4.900.- Art. w232

Geschnitztes Holzrelief der Entschlafung Mariens mit den zwölf Aposteln am Sterbebett, Höhe 30 cm

TOD MARIENS

Süddeutsch 17. Jahrhundert Ikonographie und historische Bedeutung: Der Marientod (Dormitio Virginis) Die Darstellung der Entschlafung Mariens (Dormitio Mariae) zählt zu den traditionsreichsten und emotionalsten Motiven der christlichen Sakralkunst. Die Szene fängt den Moment ein, in dem die Gottesmutter im Beisein der herbeigeeilten Jünger Jesu Christi ihren irdischen Lebensabend beschließt. Im Zentrum der dichten Komposition ruht Maria auf ihrem Sterbebett. Der jugendliche Apostel Johannes beugt sich tröstend über sie und hält schützend ihre Hand, während der Apostel Petrus und die weiteren Jünger das Lager in tiefer Andacht und Trauer säumen. Am Fußende knien zwei Jünger im Gebet versunken, einer von ihnen vertieft in das liturgische Lesebuch. Die konzentrierte Komposition erzeugt eine greifbare spirituelle Intimität und folgt den großen Vorbildern spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Altarretabel. Meisterhafte Bildhauerarbeit und plastische Tiefe Trotz der kompakten Höhe von 30 cm zeichnet sich das Relief durch eine außergewöhnliche räumliche Tiefe und Schichtung aus: •Figurenstaffelung: Zwölf individuelle Apostelfiguren umrahmen die lagernde Maria, meisterhaft gestaffelt von vollplastisch herausgearbeiteten Vordergrundfiguren bis hin zu feiner gearbeiteten Reliefköpfen im oberen Bereich. •Detailgrad & Physiognomie: Jedes Gesicht besitzt individuelle Züge – von vollbärtigen, tief gefurchten Gesichtern der älteren Apostel bis hin zu den weicheren Konturen von Johannes und Maria. •Faltenwurf: Das kunstvoll drapierte Gewand der Figuren zeigt tiefe Hinterschneidungen und einen fließenden, dynamischen Faltenwurf, der das handwerkliche Können des Bildschnitzers belegt. Material und Zustand Das Relief ist aus sorgsam ausgewähltem Holz geschnitzt (partiell mit schöner, warmer Alterspatina und samtigem Glanzfinish). Die Oberfläche besticht durch einen warmen, naturbelassenen Holzton, der die Werkzeugspuren und plastischen Kanten wirkungsvoll zur Geltung bringt. Das Objekt befindet sich in einem authentischen Erhaltungszustand mit minimalen, altersgemäßen Spuren, die den historischen Charakter unterstreichen 30 x 26 x 8 5.900.- Art. p193

Historisches Alabasterrelief der Renaissance mit der Darstellung der Anbetung der Heiligen Drei Könige in reich verziertem, vergoldetem Prunkrahmen.
Historisches Alabasterrelief der Renaissance mit der Darstellung der Anbetung der Heiligen Drei Könige in reich verziertem, vergoldetem Prunkrahmen.

Mechelen , Anfang 17. Jahrhundert Bildhauerkunst der Renaissance: Sakrale Erzählung in Alabaster Dieses qualitätvolle Alabasterrelief führt eine der zentralen Szenen der christlichen Ikonographie vor Augen: die Anbetung der Heiligen Drei Könige. Mit virtuoser Hand modelliert, fängt der Bildhauer den Moment der Huldigung des neugeborenen Christusknaben ein. Maria hält das Kind auf ihrem Schoß, während der älteste König ehrfürchtig vor ihm niederkniet und seine Gabe darreicht. Flankiert und begleitet wird die Szene von Josef sowie den weiteren Weisen aus dem Morgenland in zeitgenössisch orientalisierender und höfischer Gewandung. Die feine Transluzenz des Alabasters verleiht den Gesichtern und den fließenden Drapierungen eine fast lebendige Weichheit. Besonders bemerkenswert ist die Staffelung des Reliefs, die trotz des kompakten Bildfelds eine beachtliche räumliche Tiefe und Plastizität erzeugt. Rahmenwerk und kunsthandwerkliche Fassung Eingefasst ist die geschnitzte Bildplatte in einen korrespondierenden, breiten Holzrahmen mit originaler Vergoldung und Fassung. Die Rahmung ist als prunkvolles Band gestaltet, das von eingetieften Bandelwerk- und Rollwerkmotiven sowie feinem Punzen- und Gravurdekor belebt wird. Die warme Tonalität des vergoldeten Rahmens bildet einen harmonischen Kontrast zu den weiß-cremefarbenen Nuancen des Alabasters. Am unteren Sockelrand des Reliefs ist eine Monogrammierung bzw. Werkstattbezeichnung sichtbar, die auf ein spezialisiertes süddeutsches oder niederländisches Zentrum der Alabasterbildhauerei hinweist (beispielsweise Mechelen oder Werkstätten des Alpenraums / Oberdeutschlands). Erhaltungszustand und Provenienzcharakter Das Objekt befindet sich in einem sehr schönen, unrestaurierten Originalzustand mit authentischer Alterscharakteristik. Das Alabasterrelief zeigt materialspezifische Haarrisse und eine historisch gewachsene Tönung, die dem Stein Tiefe verleiht, ohne die feinen Konturen zu beeinträchtigen. Die Fassung des Rahmens weist leichte Altersspuren und minimalen Abrieb auf, die das hohe Alter und die Ursprünglichkeit des Ensembles belegen. 19 x 22 2.900.- Art. gu185

Renaissance Skulptur
antike sakrale Elfenbein Skulptur

Paar feine Elfenbeinstatuetten sakraler Doppelstelen | 17./18. Jahrhundert Zwei museal gearbeitete Andachtsfiguren aus massivem Elfenbein. gearbeitet: Die eine Statuette zeigt die Apostel Johannes und Petrus, das Gegenstück zwei trauernde heilige Frauen. Seltene Kunstkammer-Objekte mit authentischer Alterspatina und virtuos geschnitztem Faltenwurf für anspruchsvolle Sammler sakraler Kleinplastik. Höhe 18 cm 2.900 Art. p155

Standkreuz von Daniel Schenk Bildhauer
Christoph Daniel Schenk Bildhauer

Barockes Kruzifix Bodenseeraum um 1670/1680 Meisterwerk sakraler Bildhauerkunst des Hochbarock Dieses museale Standkreuz verkörpert die dramatische Ausdruckskraft und spirituelle Tiefe des süddeutschen Hochbarocks in Vollendung. Die Schnitzarbeit stammt aus dem unmittelbaren Umkreis bzw. der Hand von Christoph Daniel Schenck (1633–1691), einem der einflussreichsten Bildhauer des Bodenseeraums und Oberschwabens im späten 17. Jahrhundert. Schenck, berühmt für seine hochvirtuose Kleinplastik aus Buchsbaum, Elfenbein und Obstholz, schuf Werke von seltener haptischer Präzision und anatomischer Treue, die hier in jedem Detail spürbar werden. Anatomische Virtuosität und Typologie Der Gekreuzigte ist im traditionellen Dreinageltypus dargestellt. Charakteristisch für die Meisterschaft Schencks ist die exakte Beobachtung des menschlichen Körpers: Spannung und Leid: Der Brustkorb tritt plastisch hervor, Rippenbögen und Bauchdecke sind mit spürbarer Spannung geschnitzt. Geäder und Sehnen an Armen und Beinen verdeutlichen die physische Last des Körpers am Kreuzbalken. Physiognomie: Das leicht nach vorne geneigte Haupt Christi zeigt ein von Schmerz und innerer Einkehr gezeichnetes Gesicht. Der fein gelockte Bart sowie das strähnig herabfallende Haupthaar zeugen von mikroskopisch genauer Schnitztechnik. Faltenwurf: Das Lendentuch (Perizoma) ist meisterhaft unterschnitten, wirft tiefe, dynamische Falten und wird durch eine detailreich ausgearbeitete Kordel gehalten. Architektonischer Aufbau und Ikonografie Das Holzkreuz ruht auf einem gestuften, profilgebundenen Barocksockel mit seitlichen Volutenwangen: Golgatha-Symbolik: Am Fuße des Kreuzstammes ruht der plastisch gearbeitete Schädel Adams, der traditionell den Triumph über die Erbsünde und den Tod durch das Opfer am Kreuz symbolisiert. Substanz und Fassung: Die Skulptur ist ungefasst belassen bzw. holzsichtig patiniert, wodurch die feine Textur des Holzes, der seidige Glanz der gealterten Oberfläche und der meisterhafte Schnitt zur Geltung kommen. Erhaltungszustand und Provenienzrelevanz Das Objekt befindet sich in einem bemerkenswert authentischen Originalzustand mit unberührter historischer Alterspatina. Sämtliche Details – von den zarten Fingern bis hin zu den Konturen des Sockels – sind ohne störende Fehlstellen oder spätere Überarbeitungen erhalten. Ein rares Zeugnis barocker Frömmigkeit und exklusives Highlight für anspruchsvolle Sammlungen europäischer Skulptur. Höhe 77 cm Preis auf Anfrage Art. a349

Geschnitzte und teilvergoldete Barock-Holzskulptur des Heiligen Georg mit Lanze und Helm, der triumphierend über dem besiegten Drachen steht, freigestellt auf schwarzem Hintergrund.

HEILIGER GEORG

Ikonographie und Meisterhafte Bildhauerkunst Diese handgeschnitzte Sakralskulptur besticht durch ihre dynamische Komposition und die detailreiche Ausarbeitung im Stil des Hochbarock. Dargestellt ist der triumphale Sieg über das Böse: Die Figur – ikonographisch zuzuordnen als Heiliger Georg, steht im Kontrapost über dem besiegten Drachen bzw. Teufelswesen. Besonders bemerkenswert ist die antikisierende Rüstung nach römischem Vorbild: •Brustpanzer und Pteryges: Fein staffierter Muskelpanzer mit dekorativen Ornamenten sowie die typischen Lamellenstreifen (Pteryges) am Rock und den Schultern. •Fassung und Blattgold: Harmonisches Zusammenspiel aus dunkler Rüstungsfassung, originaler Inkarnatsfassung im Gesichtsbereich und glanzvollen Blattgold-Akzenten an Helm, Gewandfalten und Beinschienen. •Attribute: In der Rechten führt die Figur eine lange goldene Lanze, deren Spitze den am Boden liegenden Drachen bannt. Der Helm wird von einem kunstvoll geschwungenen Federbusch geziert. Zustand und kunsthistorische Bedeutung Die Plastik zeigt eine authentische, gewachsene Alterspatina. Altersübliche Spuren an der Fassung und am Holz unterstreichen das hohe Alter und die historische Originalität der Skulptur. Das fein gearbeitete Gesicht mit sanftem, souveränem Blick verleiht der Kampfszene die für den Barock typische transzendierende Ruhe des göttlichen Sieges. Ein herausragendes Exponat für anspruchsvolle Sammlungen christlicher Kunst und Liebhaber barocker Bildhauerei. Höhe 100 cm 12.000.- Art. gu199

Barocke Holzskulptur des Heiligen Joseph mit dem Jesuskind mit Glasaugen auf einer Wolkenbasis mit Puttenköpfen, farbig gefasst und teilvergoldet.

HEILIGER JOSEF

Meisterliche Sakralkunst des Barock: Der Heilige Joseph mit dem Jesuskind Diese faszinierende Skulptur aus der Epoche des Barock vereint meisterhafte handwerkliche Schnitzkunst mit tiefer emotionaler Ausdruckskraft. Dargestellt ist der Heilige Joseph, der das Jesuskind behutsam auf seinen Armen trägt. Sein Blick ist voller Andacht nach oben gerichtet, während das Christuskind – besonders detailreich hervorgehoben durch kunstvolle Glasaugen – eine lebendige und berührende Präsenz ausstrahlt. Kunsthistorische Details und Fassung Die Figurengruppe ruht auf einer plastisch ausgearbeiteten Wolkenbank, aus der drei geflügelte Puttenköpfe (Cherubim) hervortreten und die himmlische Szenerie effektvoll unterstreichen. Die originale, polychrome Fassung besticht durch ein edles Blaugrau des Gewandes, das durch einen kräftigen roten Mantel mit reichlicher Goldoramentik an den Säumen akzentuiert wird. Die feinteilige Ausarbeitung der Gesichtszüge, der Haare und der Hände zeugt von der Hand eines versierten Bildhauers dieser Epoche. Zustand und Provenienz Das Kunstobjekt befindet sich in einem altersgemäßen, authentischen Erhaltungszustand mit einer wunderschönen, gewachsenen Patina. Kleinere, altersbedingte Fassungsverluste und Trocknungsrisse unterstreichen die historische Authentizität dieses sakralen Meisterwerks und zeugen von seiner jahrhundertelangen Geschichte. Eine exquisite Bereicherung für anspruchsvolle Sammlungen sakraler Antiquitäten. Höhe 100 cm 18.000.- Art. gu195

antiker Gott Vater Barock

ALTAR-BEKRÖNUNG

Süddeutsch um 1700 Die polychrom gefasste Holzfigur zeigt Gott Vater als alten Mann mit lockigem Haar und Bart, schwebend  auf einer Wolke. Über dem Haupt die Gloriole und in der Hand die Weltkugel mit Kreuz. Umrahmt ist sie von einem Scheibenband und Lorbeerkranz.  31 x 32 3.500.- Art. w285

Antike barocke Holzbüste eines Engels oder Putto mit polychaemer Fassung auf einem profilierten Sockel vor schwarzem Hintergrund

RENAISSANCE-BÜSTE

Italien um 1600 Diese faszinierende und meisterhaft gearbeitete Büste aus der Epoche des Barock besticht durch ihre tiefgründige Ausstrahlung und handwerkliche Raffinesse. Dargestellt ist eine jugendliche Gestalt – wahlweise als Engel, Putto oder der junge Johannes interpretierbar –, deren geneigter Kopf und sanft geschlossene bzw. nach unten gerichtete Augen eine meditative Innigkeit vermitteln. Material und FassungGefertigt wurde die Skulptur aus massivem Holz, das in traditioneller Handwerkskunst geschnitzt und anschließend gefasst wurde. Die historische Farbfassung (Polychromie) weist charmante, altersbedingte Craquelures und authentische Farbabriebspuren auf – insbesondere an den Gewandpartien in zarten Blau- und Ockertönen –, die der Antike einen unvergleichlichen, gewachsenen Charakter verleihen. Das leicht lockige Haar ist detailliert ausgearbeitet und rahmt das feingliedrige Gesicht mit weichen Gesichtszügen ein. Präsentation und SockelDie Büste ruht auf einem original zugehörigen, mehrfach profilierten Sockel, welcher farblich in kräftigem Rot und Blau abgesetzt ist. Diese Sockelgestaltung unterstreicht den sakralen und zugleich repräsentativen Charakter des Objekts. Ein echtes Highlight für Kenner historischer Sakralkunst, das in jedem gehobenen Interieur oder einer spezialisierten Antikensammlung einen glanzvollen Akzent setzt. original Fassung 35 x 35 4.900.- Art. gu95

KI Generiert

MUSEALER BALDACHIN

Prunkvoller Rokoko-Baldachin aus vergoldetem Holz – Herrschaftlicher Ciel de Lit um 1750/1770 Dieser repräsentative Wandbaldachin verkörpert die spielerische Eleganz und den skulpturalen Gestaltungsdrang des Hoch- und Spätrokoko (Louis XV). Konzipiert als Bekrönung eines Prunkbettes (Ciel de lit) oder als architektonischer Abschluss einer vornehmen Fenster- und Wanddraperie, verbindet das Objekt souveräne Raumpräsenz mit kunstvoller Leichtigkeit. Skulpturale Ajour-Schnitzkunst und Ornamentik Der skulptierte Fries zeichnet sich durch seine aufwendig durchbrochene Schnitzarbeit (Ajour) aus. Die Ornamentik entwickelt sich aus einer bewegten, profilierten Gesimsleiste und kulminiert in einer reich komponierten Bekrönung: Zentrales Motiv: Den Scheitelpunkt bildet eine erhabene Kartusche mit tief hinterschnittener Blatt- und Blütenrosette, gerahmt von gegenläufigen C-Voluten. Flankenornament: Zu beiden Seiten öffnen sich ausladende Rocaille-Formen, verschlungene Ranken und geschwungene Blattfächer, die in dynamischen Schnecken auslaufen. Fassung & Patina: Das Holz trägt eine mehrschichtige Kreidegrundierung mit edler Blattvergoldung. Die Oberfläche zeigt partiell authentische Abplatzungen und eine altersgemäße Krakelee-Bildung, die den originalen Charakter und die historische Tiefenwirkung des Stücks unterstreichen. Architektonische Struktur und Maße Die untere, profilierte Tragkante beschreibt eine dezente Dreipass- bzw. Stichbogenkurve, wodurch das Licht optimal gebrochen wird und eine harmonische Tiefenwirkung im Raum entsteht. Die Tiefe von 60 cm bietet ausreichend Projektion für die verdeckte Aufnahme schwerer Stoffdraperien, Seidendamaste oder Baldachin-Vorhangschienen. Gesamthöhe: 52 cm Gesamtbreite: 200 cm Tiefe: 60 cm Epoche: Rokoko / Louis XV (18. Jahrhundert) Material: Hartholz/Lindenholz, durchbrochen geschnitzt, graviert, gefasst und vergoldet Erhaltungszustand und Restaurierungsethik Das Objekt befindet sich in einem sehr schönen, unrestaurierten Originalzustand mit charismatischer Alterspatina. Die plastischen Schnitzereien sind substanziell weitgehend vollständig erhalten; altersübliche Fehlstellen in der Vergoldung und am Kreidegrund belegen die Authentizität des Ensembles. Rückseitig sind stabile Anschlagpunkte zur bündigen Wandbefestigung vorhanden. Verwendung im anspruchsvollen Interieur Dank der großzügigen Breite von zwei Metern eignet sich das Stück hervorragend: Als Bettbekrönung (Ciel de lit): Zur Inszenierung historischer Betten, Polsterkopfteile oder Alkoven mit fließenden Vorhangbahnen. Als architektonischer Fenstersturz: In stuckierten Salons oder Bibliotheken zur stilgerechten Rahmung bodentiefer Fensterfronten. Als Solitär-Wandrelief: Als skulpturaler Blickfang über einer barocken Prunkkommode, einem Trumeau-Spiegel oder einem Kamin. 52 x 200 x 60 9.900.- Art. a223

antike Supraporte

SUPRAPORTE

Süddeutsch um 1720 Meisterliche Bildhauerarbeit mit Allianz-Wappen. 49 x 73 1.200.- Art. a79 Verkauft

antike Supraporte

SUPRAPORTE

Süddeutsch um 1720 Meisterliche Bildhauerarbeit mit Wappen der Staufer 49 x 73 1.200.- Art. a78 Verkauft

Barock-Supraporte

SUPRAPORTE

Süddeutsch um 1700 Feine Schnitzarbeit aus Nussbaum. Über die gesamte Breite schlingen sich Akanthusblätter, die zur Mitte nach oben steigen. Darin bewegen sich  drei fein geschnitzte Putten.  33 x 135 3.900.- Art. p1

antike Supraporte

6  SUPRAPORTEN

Meersburg um 1720  Schöne Bildhauerarbeit aus Nussbaum geschnitzt. Akanthusblätter tragen je ein Medaillon mit verschiedenen Inschriften. Gekrönt sind sie durch Rosen mit Blättern. Original Fassung. 45 x 140 je. 900.- Art. a207

antike Supraporte

SUPRAPORTE

Süddeutsch um 1700 Der aus Weichholz geschnitzte Engel diente als  Supraporte.  Die weit ausgebreiteten vergoldeten Flügel tragen einen jungen Lockenkopf  mit originaler Fassung.  120 x 25 1.900.- Art. go116

antiker Engelskopf Barock

GEFLÜGELTER ENGELSKOPF

17. Jahrhundert Holz geschnitzt, gefasst und teilvergoldet. Originelle Gestaltung des Gesichts mit geöffnetem Mund und betonten Wangengrübchen. 37 x 81 3.900.- Art. w75

Dies ist ein kleiner Querschnitt aus unserem reichhaltigen Angebot an Skulpturen

Sakrale und Profane Bildhauerkunst: Antike Skulpturen bei Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen

Meta-Beschreibung:

Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen (Oberschwaben) – Ihr Spezialist für seltene antike Skulpturen aus Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus aus Schwaben, Bayern, Franken, Österreich und der Schweiz.

 

Die Kunsthandwerker und Bildhauer des süddeutschen und alpenländischen Raums gehörten über Jahrhunderte hinweg zur europäischen Spitzenklasse. Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen hat sich im Herzen Oberschwabens darauf spezialisiert, diese kunsthistorischen Schätze zu bewahren, fachgerecht einzuordnen und Sammlern sowie Kunstliebhabern zugänglich zu machen.

Der Schwerpunkt des Antiquitätenhandels liegt auf hochkarätigen Skulpturen und Plastiken aus fünf zentralen Epochen: Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus.

Regionale Expertise: Kunsthandwerk aus dem Herzen Mitteleuropas

Die Regionen Schwaben, Bayern, Franken sowie Österreich und die Schweiz bildeten vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert ein eng verflochtenes Zentrum sakraler und profaner Kunstproduktion. Die Skulpturen aus diesen Gebieten zeichnen sich durch besondere Merkmale aus:

  • Schwaben & Oberschwaben: Berühmt für feingliedrige, ausdrucksstarke Holzbildhauerarbeiten der Spätgotik und des Barock (z. B. im Umfeld der berühmten oberschwäbischen Barockstraße).

  • Bayern & Franken: Bekannt für dynamische Altarfiguren, charakterstarke Heiligendarstellungen und meisterhafte Fassungen (Farbfassungen).

  • Österreich & Schweiz: Prachtvolle alpenländische Schnitzkunst mit tiefer emotionaler Ausdruckskraft und hoher handwerklicher Präzision.

Die Epochen im Überblick

EpocheZeitraumCharakteristische Merkmale & Motive

Gotikca. 1200–1500Anmutige S-Kurven-Haltung, ausdrucksstarke Faltenwürfe, bewegende Madonnen- und Schmerzensmann-Darstellungen.

Renaissanceca. 1500–1600Harmonie, anatomische Präzision, Rückbesinnung auf die Antike und ausgewogene Proportionen.

Barockca. 1600–1750Dramatische Dynamik, bewegte Gewänder, emotionale Gestik und ausdrucksstarke Mimik.

Rokokoca. 1730–1780Spielerische Leichtigkeit, elegante Kurven (Rocaillen), Pastelltöne und feine Details.

Klassizismusca. 1770–1830Klare Linien, schlichte Eleganz, Beruhigung der Formen und Vorbilder der griechisch-römischen Antike.

Warum antike Skulpturen von Biechele Antiquitäten?

Der Erwerb einer antiken Skulptur ist sowohl eine ästhetische Bereicherung als auch eine Investition in bleibende Werte. Biechele Antiquitäten in Ochsenhausen legt besonderen Wert auf:

Geprüfte Originalität & Substanz: Jedes Objekt wird sorgfältig auf Epoche, Herkunft, Holzart (z. B. Lindenholz, Nussbaum, Zirbelkiefer) und Erhaltungszustand untersucht.

  • Kunsthistorische Expertise: Fundierte Zuordnung zu regionalen Meistern, Werkstätten oder Schulen aus Schwaben, Bayern, Franken, Österreich und der Schweiz.

  • Wertbeständigkeit: Antiquitäten aus diesen Epochen genießen weltweite Anerkennung bei privaten Sammlern, Museen und Stiftungen.

Standort Ochsenhausen: Tradition trifft Kunstverstand

Ochsenhausen liegt direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße – einer Region, die historisch wie kaum eine zweite von prachtvoller Bildhauerkunst und Architektur geprägt ist. Dieser traditionsreiche Hintergrund bildet das ideale Fundament für den Fachhandel mit antiken Meisterwerken.

Biechele Antiquitäten
Schloßstraße 67 und
Josef Gabler Straße 20
88416 Ochsenhausen
Kontakt
Tel: 07352/8237
info@biechele-antik.de
www.biechele-antik.de
Öffnungszeiten Wochentags
10-12 und 15-18 Uhr
Jederzeit gerne unter 01717828862
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